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    Kurzer Limp in Diablo 3

    Posted on by Otti in Games, Mac / PC | 7 Comments

    Endlich ist es soweit. Vor runden 11 Jahren haben wir Diablo und seinen Verbündeten zuletzt das Handwerk gelegt. Jetzt laufen die Server für den dritten Teil der Serie und Diablo 3 ist endlich da. Allen Unkenrufen zum Trotz, mir persönlich bereitet dieses Spiel viel Spaß, denn es funktioniert!

    Der tief in uns allen verankerte Jagdtrieb wird in diesem Hack-and-Slay vortrefflich gefördert. Blizzard hat es wieder geschafft, die Story um Diablo und seinen Häschern spannend auszubauen und spielerisch umzusetzen.

    Bereits im Januar 1997 hatte man Mühe mich vom ersten Teil loszueisen und auch die Fortsetzung inklusive Lord of Destruction habe ich wirklich ausgiebig gezockt. Mit gefällt das einfache, aber gut umgesetzte Spielprinzip und Diablo ist ideal, um vom Alltag abzuschalten.

    Viele „alte Hasen“ teilen diese Leidenschaft mit mir, doch es gibt auch viel Kritik an diesem „alten“ Spielprinzip. Gut, ohne Kritik geht es nicht. Wenn Spieler allerdings kritisieren, dass Diablo 3 nichts Neues bieten würde, diese Spieler aber z.B. selbst Call of Duty zum x-ten Mal in Serie gekauft haben, finde ich diese Kritik schon irgendwie, naja…

    Ich möchte hier keinen großen Testbericht verfassen, denn diese finden sich wie Sand am Meer im World Wide Web. Ich habe nun bis zum Beginn des dritten Aktes gespielt. Spätesten beim Boss des zweiten Aktes wird einem klar, das der weitere Verlauf des Spiels echt happig werden könnte.

    Video: Was ist Diablo 3?
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    An dieser Stelle möchte ich auf das Blog von Kollege Frank verweisen, welcher hier seine Erfahrungen und nützliche Tipps Step by Step zum Besten gibt.

    Was mir an Diablo 3 bis jetzt gefällt? Als erstes finde ich es sehr gut, das aus dem Spiel kein 3D Spektakel gemacht wurde. Mir gefällt die Perspektive durchaus gut. Optisch präsentiert sich D3 angemessen gut und strotzt vor kleinen Details.

    Es ist auch erfreulich zu sehen, das viele alte Bekannt nun leicht gealtert im Spiel vertreten sind. Nach 11 Jahren ist das fast schon wie ein Klassentreffen. ;) Die Story wird durchweg von passenden Stimmen erzählt. Die Sprachausgabe ist wirklich top und die Stimmen passen zu den Charakteren, wie Arsch auf Eimer.

    Die optionalen Begleiter können durchaus eine Hilfe im Spiel sein. Spielt man lieber mit realen Personen, so kann man sich entweder in ein öffentliches Spiel stürzen oder sein eigenes Spiel der Öffentlichkeit zugänglich machen.

    Per default ist in den Optionen festgelegt, dass eigene Spiele für einen Schnelleinstieg freigegeben sind. Dies bedeutet, dass Kontakte aus der Freundesliste jederzeit der Party beitreten können. Das funktioniert wirklich wunderbar und Gäste können sich direkt ins geschehen teleportieren.

    Apropos Teleportation – es gibt keine Rolle des Stadtportals und auch kein Buch dazu. Nun kann man jederzeit zum shoppen in die City flitzen und das ist wirklich ein sehr hilfreiches Gimmick. Auch die Rolle der Identifizierung ist Geschichte. Nun können unidentifizierte Gegenstände selbst unter die Lupe genommen werden. Ebenfalls eine feine Neuerung.

    Auch das Auktionshaus ist sicherlich eine gute Sache. Die Bezahlung mit Echtgeld funktioniert allerdings noch nicht und soll erst ab dem 23. Mai verfügbar sein. Wie sich das Ganze dann verhalten wird, bleibt abzuwarten.

    Bis hierhin habe ich nun die Dinge angerissen, welche mir durchaus gefallen. Im weiteren Verlauf des Spiels werden sich aus meiner Sicht sicherlich noch weiter Pro, als auch Contra Punkte ergeben, über die ich dann berichten werde. Doch lassen wir die anfängliche Euphorie erstmal abklingen. ;)

    Video: Diablo 3: Wrath Animated Video
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    Lust bekommen!? Ich habe noch einen Code für eine Probeversion von D3. Wer Lust hat das Spiel mal 3 anzutesten, der hinterlässt einen Kommentar und gibt eine gültige E-Mail-Adresse dazu an. Wichtig! Die E-Mail nicht in den Kommentar schreiben! Wenn weg, dann weg… ich lose hier nicht groß aus.

    Battlefield 3 Multiplayer

    Posted on by Otti in Gaming | 2 Comments

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    Ein solcher Trailer macht doch ungemein Lust auf mehr. Laut Dealer meines Vertrauens, geht die Vorbestellung zwischen dem 25. und 27.10.2011 raus. Ich kann es kaum erwarten und freue mich bereits jetzt auf das Wochenende nach dem Release, an welchem ich ganz sicher die ersten Gefechte austragen werde. Jemand Lust auf ein “Release-Squad” (Xbox 360), um das Game ordentlich unter die Lupe zu nehmen?

    via: Battlefield.com

    Battlefield 3 Grand Bazzar

    Posted on by Otti in Games, PS3, Xbox 360 | Leave a comment

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    Eine weitere Multiplayer-Map, gespielt auf der PS3. Sieht ja wohl ordentlich groß aus.

    via: YouTube

    Hacker Evolution Duality

    Posted on by Otti in Games, Multi | Leave a comment

    Die Welt und Mythen rund um Hacker, digitalen Ninja und deren Geschichten, liefern ausreichend Stoff für Bücher, Filme und Serien im TV. Immer wieder, wenn ich diverse Serien zu Gesicht bekomme und sehe, wie scheinbar leicht es ist mittels schönem GUI auf weltweite Datenbanken zuzugreifen, um an Informationen zu bösen Buben zu kommen, muss ich ein wenig schmunzeln.

    Sicherlich ist dies für die breite Masse geschönt. In Wirklichkeit läuft nicht alles in futuristisch schön aufgebauten Interfaces ab, sondern in oftmals schnöden Konsolen. Doch diese wären ja bei Weitem nicht so ansprechend. Dennoch habe ich mir früher immer Videospiele gewünscht, welche genau dieses Setting als Vorlage nutzen. Am besten wäre ein nerdiges MMO gewesen, doch das blieb bisher leider aus.

    Mit dem Release von „Uplink – Trust is a weakness“ von Introversion, gab es einen ersten Hoffnungsschimmer. Sicherlich gab es auch andere Games dieser Art, doch Uplink wurde als Erstes recht bekannt und ist auch heute noch via Steam erhältlich.

    Lange Zeit kam dann für mich nichts Neues, bis ich auf ein Projekt von Robert Muresan aufmerksam wurde, einem Programmierer aus Rumänien. Er ist Inhaber der heutigen exoSyphen Studios und Entwickler der „Hacker Evolution“ Reihe. Vom ersten Teil an habe ich mir jeden dieser Titel zugelegt, denn diese habe ich zwischendurch wirklich gerne und ungezwungen gespielt.

    Nun wurde bereits vor einigen Wochen „Hacker Evolution Duality“, welches auf dieser erfolgreichen Hacker-Simulation aufbaut. Im Gegensatz zu den Vorgängern wurde dieser Teil einem kompletten Redesign unterzogen und soll eine ganz neue Spielerfahrung bieten. Tatsächlich werden Kenner der Vorgänger die Unterschiede direkt sehen.

    Das Spiel setzt allerdings voraus, das man sich ein wenig mit grundlegender Materie auskennt. Damit meine ich nun nicht ‘Hacken’ an sich, sondern eher die Benutzung des Spiels. Das Tutorial ist knapp, kurz und wie der Rest des Spiels in Englisch gehalten – sollte für angehende Hacker ja auch kein Problem sein.

    Die einzelnen Missionen halten eine Fülle an Aufgaben bereit, welche es durch den stark ansteigenden Schwierigkeitsgrad wirklich innehaben. Dabei stehen dem Spieler einfache Werkzeuge zur Verfügung – wie z.B. ein Terminal – um vom einfachen knacken einer Firewall, über den anspruchsvollen Umgang mit Voice-Print-Authentication Systemen, bis hin zur Umgehung von komplexen Sicherheitssystemen, an sein Ziel zu gelangen.

    Zwischen den Missionen, welche sowohl unser Bankkonto, als auch unsere Level steigen lassen, kann man sich an den Konten geknackter Bankserver bereichern, indem man dortige Konten plündert. Das so ‘verdiente’ Geld investiert der Hacker natürlich direkt in neue Hardware für mehr Leistung, schnellere Datenverbindungen und neue Software.

    Wer mit diesem Thema nichts anfangen kann, wird sicherlich schnell frustriert oder gelangweilt sein. Wem dieses Setting generell zusagt und wer von einem Indie-Game keine wochenlange Vollzeitbeschäftigung erwartet, der findet hier bestimmt gute Unterhaltung für zwischendurch.

    In den wenigen Testberichten, die es zu dem Spiel gibt, wird kaum erwähnt, dass es neben dem Singelplayer auch einen Open World Mode gibt. Hier tritt man gegen andere – menschliche Hacker – an und liefert sich Stielechte Deathmatches. Wer sich hier gut schlägt, findet seinen Namen online im Leaderboard wieder.

    Auf jeden Fall sollte man im Vorfeld einen Blick auf die Demo werfen, welche für Windows, Linux und Mac OSX zur Verfügung steht. Über Steam kann man das Spiel zu einem Preis von 19,95 Euro beziehen. Bedenkt man das es sich hier um einen Entwickler handelt, welcher dieses Spiel seit Jahren pflegt und neben den genannten Plattformen auch mobile Versionen des Spiels veröffentlicht hat, finde ich diesen Preis für die Mühe gerechtfertigt. Geiz ist nicht immer geil!

    In diversen IRC-Channels treiben sich seit dem Sony-Hack viele User rum, welche meinen durch das alleinige Ausführen von Scripts ein Hacker zu sein. Im Gegensatz zu Anonymous oder Lulzsec wissen diese ganz sicher nicht immer genau, was sie da überhaupt machen. Dieses Spiel ist für solche User vielleicht der bessere Spielplatz?!

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    Done: Gears of War 3

    Posted on by Otti in Done, Games, Xbox 360 | Leave a comment

    Gears of War 3 war sicherlich eines der am meisten erwarteten Games in diesem Jahr und das mit Recht. Am 20. September hat Epic Games den dritten Teil der Serie offiziell auf die Spielergemeinde losgelassen. Fanboys der PS3-Fraktion stempeln das muntere Kettensägen-Gemetzel als überbewertet ab und dennoch gibt es Neider… was auch durchaus verständlich ist.

    Gears of War gehört zu den Spielen, bei denen ich regelmäßig abstinke. Dennoch bleibe ich hier am Ball und spiele es äußerst gerne. Es ist die fesselnde Geschichte des Spiels, welche mich als Solist oder Koop gerne gegen die Locust antreten lässt. Zwischen den einzelnen Teilen habe ich mich durch die Bücher von Karen Traviss in diesem faszinierenden Universum wiedergefunden.

    Die Story
    Worum geht es in Gears of War eigentlich!? Ich versuche es halbwegs kurz zu machen… Schauplatz des Spiels ist der Planet Sera, welcher auch die zweite Erde genannt wird. Die Ressourcen dieses Planeten sind knapp und wie üblich kloppen sich alle um den letzten Rest. Dies ist der Beginn der 79-jährigen Pendulum Kriege.

    Eines schönen Tages entdecken die Menschen eine Imulsionsflüssigkeit im Inneren des Planeten, welche dort im Überfluss vorhanden ist. Aus dieser fluoreszierenden Flüssigkeit lässt sich Energie gewinnen und trotz dieser Erkenntnis, gehen die Kriege weiter. Die Imulsion war zwar reichlich vorhanden, doch nicht in allen Regionen des Planeten vertreten.

    Wie üblich kloppen sich die Menschen bei einer solchen Sachlage die Schädel ein und genau während dieser Gefechte, treten die Locust auf den Plan, um der Menschheit einen fiesen Arschtritt zu verpassen. Am sogenannten E-Day, dem Emergency Day, krochen diese wahrlich aus ihren Löchern und griffen die Menschen an.

    Einem Großteil der Menschheit wurde am E-Day das Lebenslicht ausgeknipst und so rückten die Überlebenden näher zusammen, als sie es jemals in den Jahren zuvor taten. Sie zogen sich in das Jacinto Plateau zurück, welches relativ sicher vor Angriffen der Locust sein sollte.

    In den umliegenden Städten ging der Krieg währenddessen weiter und die Locust pflückten sich die restlichen Überlebenden. Um dem Treiben ein Ende zu machen, wollte man diese Städte zerstören und setzte dazu eine mächtige Waffe ein – den Hammer der Morgenröte. Leider war diese Waffe ein wenig zu heftig, denn sie zerstörte rund 90% des Planeten. Die Locust zogen sich vorerst in ihre Tunnel zurück und konnten so in Massen überleben.

    Um seinen Vater das Leben zu retten, widersetzte sich der Protagonist Marcus Fenix den Befehlen von Colonel Hoffman. Die Eigenmächtigkeit brachte ihm wegen Hochverrat den Knast ein und trotz seiner Bemühungen, konnte er seinen Vater scheinbar nicht retten. Marcus Fenix alter Sandkastenfreund Dominic Santiago rettete ihn aus dem Knast, um gemeinsam mit ihm im Delta Zwei Squad auf die Jagd nach Locust zu gehen. Hier würde dann die Geschichte von Teil eins beginnen…

    …im aktuellen dritten Teil kommen die Leuchtenden ins Spiel. Durch die Imulsion mutierte Locust, machen uns zusätzlich zu dem Rest der Überblenden die Hölle heiß. Zudem gibt es ein Lebenszeichen, vom Totgeglaubten Adam Fenix, welcher seinen Sohn Marcus in einer Videobotschaft um Hilfe bittet. Allem Anschein nach hat er eine Lösung parat, welche sich nicht nur der Leuchtenden, sondern im gleichen Atemzug auch um die verbliebenden Locust entledigt. Wie praktisch!

    Der Singleplayer
    Epic Games startete 2006 eine der besten Spieleserien der Microsoft Xbox 360 und im Laufe der Zeit entwickelte sich die Geschichte um Gears of War, zu einem komplexen und interessanten Universum. In dieser Story hat so ziemlich jeder Charakter seine eigene Geschichte, was diese so sympathisch macht.

    Der Solopart hat mir sehr gut gefallen und mich runde 11 Stunden unterhalten. Wie gewohnt gibt es die typischen Passagen, in denen man nach Deckung suchen muss. Das Deckungssystem ist nach wie vor gut, ich empfinde dieses als eines der besten dieses Genres.

    Im dritten Teil kämpft man sich zu Wasser, zu Lande und in der Luft durch die Geschichte und auch diese Passagen gestalten sich recht unterhaltsam. Es ist auch wieder möglich, die komplette Kampagne Koop zu spielen und das mit bis zu vier Mitstreitern.

    Im Grunde wird hier nicht viel Neues geboten, doch die spielerische Umsetzung ist wirklich 1a. Es hätte Gears sicherlich gut zu Gesicht gestanden, wenn man im Koop ein wenig mehr mit seinen Mitstreitern interagieren könnte, um sich gemeinsam durch die Level zu kämpfen.

    Durch Rückblenden wird man immer wieder daran erinnert, was in den beiden Vorgängern passiert ist. Auch erfährt man ein wenig mehr über die einzelnen Charaktere, wie z.B. Augustus Cole – dem Cole Train – einem Ex Trashballspieler. Generell finde ich im Kampagne-Menü den Punkt „Zuvor bei Gears“ sehr gut. Diese Art Rückblick sollte generell in Serien so eingepflegt werden.

    Im Gegensatz zum letzten Teil ist das Gameplay nun um einiges fixer, was ich sehr angenehm finde. Ich mochte die behäbige Gangart des Vorgängers nicht. Dieses Manko wurde im dritten Teil sehr gut ausgebügelt und besonders im Multiplayer bringt mir dies erheblich mehr Spaß.

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    Der Multiplayer
    Neben den allseits bekannten Modi Team-Deathmatch, Kriegsgebiet, Hinrichtung, Anführer fangen, King of the Hill, und Wingman, werden uns die Modi Horde 2.0 und der Beast-Mode geboten. Diese beiden Varianten sind mit großer Wahrscheinlichkeit die beliebtesten Spielmodi, da es nichts Schöneres im Leben gibt, als sich gemeinsam durch die Gegnermassen zu schnetzeln.

    In Horde 2.0 trifft der Spieler auf insgesamt 50 Angriffswellen von Locust und Leuchtende, welche von Mal zu Mal eine gröbere Kelle schwingen. Mit insgesamt 5 Mitstreitern kann man sich durch die angreifenden Massen ballern und sich dabei gegenseitig unterstützen. Zwischen den einzelnen Wellen bleiben einige Sekunden Zeit, um die Munitionsvorräte aufzustocken, was auch bitter nötig ist. Wie die aus Halo bekannten Schädel kann der Spielverlauf durch diverse Mutatoren im Vorfeld beeinflusst werden.

    Die Mutatoren sind eingeteilt in den drei Kategorien leicht, schwer und Spass. So steht man zum Start z.B. ohne Munition da, oder kann Gegner durch einen Kopfschuss dazu bringen, dass diese recht kopflos Ihresgleichen angreifen. Je nachdem wie gewichtig die maximal drei gewählten Mutatoren sind, beeinflussen diese den Multiplikator für die abschließende Punktzahl.

    Wirklich neu in Horde 2.0 ist es, durch Abschüsse Geld zu verdienen. Dieses kann dann dafür eingesetzt werden, Waffen, Munition und diverse Einrichtungen zur Verteidigung bzw. Befestigung zu kaufen. Hierzu muss im Vorfeld eine Basis errichtet werden, welche dann in einem gewissen Radius die Möglichkeit für weitere Befestigungen freischaltet. So kann man die anstürmenden Gegner durch Barrikaden aufhalten, oder durch Fallen ablenken.

    Im Beast-Mode schlüpft man dann in die Rolle der gegnerischen Fraktionen und kann den menschlichen Helden zeigen, wo der Hammer hängt. Hier hat man dann allerdings nur 12 Wellen zu überstehen. Neben 0815 KI-Gegnern, tritt man hier auch gegen die Helden des Spiels an, welche es stellenweise absolut in sich haben – kein Wunder, die jahrelange Kriegserfahrung macht es möglich. ;) Im Gegensatz zu den einfachen KI-Gegnern, stecken die Helden deutlich mehr ein und müssen hingerichtet werden.

    Dieser Modus läuft im Gegensatz zu Horde 2.0 auf Zeit. Hier hat man einen gewissen Zeitrahmen, in welchem man die Menschen ausschalten muss. Für getötete Menschen und die Zerstörung bzw. Beschädigung von Befestigungen erhält man mehr Zeit. Durch Abschüsse verdient man Geld, wodurch man sich neue Biester freischalten kann. Eine durchaus interessante Variante, wenn auch nicht unbedingt mein Fall.

    Mein Fazit
    Um es kurz zu machen… Gears of War 3 ist ein verdammt geiles Spiel, welches meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die Story des Singleplayers beinhaltet interessante, wenn auch teilweise vorhersehbare Wendungen. Das schnellere Gameplay kommt mir persönlich sehr gelegen und gefällt mir äußerst gut. Der Multiplayer liefert neben dem typischen Deathmatch und King of the Hill Gedöns, den Horde 2.0 und Beast-Modus, welche im Team beide sehr unterhaltsam sind.

    Generell ist die Integration des Multiplayers super umgesetzt worden. Direkt aus dem Hauptmenü ist es möglich, sich einem Freund anzuschließen und im Kampf beizustehen. An dieser Stelle zeigt sich recht deutlich, dass Microsoft Xbox Live im Gegensatz zu Sony PlayStation Network eine echt solide Sache ist. Die Serververbindungen sind weitaus besser als die der beiden Vorgänger, somit gehört der Ping-Vorteil weitestgehend der Vergangenheit an.

    Optisch präsentiert sich Gears of War 3 wirklich sehr gut. Die Spielwelt ist abwechslungsreich und im Gegensatz zu den Vorgängern schon teilweise untypisch bunt – aber gut! Hier zeigt Epic, wie man mit der Unreal Engine umgeht und man kann nur hoffen, dass sich andere Hersteller daran mal ein Beispiel nehmen. Egal ob Licht-, Rauch- und Partikeleffekte, technisch wurde hier deutlich gemacht, das die Xbox 360 noch einiges unter der Haube hat.

    Unterstützt wird das Ganze durch einen bombastischen Sound, welcher Euch im Einklang mit der Grafik direkt in das Geschehen katapultiert. Der Einsatz einer Anlage, bzw. eines guten Lautsprecher-Systems inc. Subwoofer, belohnt Euch mit einer super Soundkulisse. Die Synchronisation ist nicht immer akkurat, aber gut. Es lohnt auch, sich das Spiel im englischen O-Ton zu geben.

    Gears of War 3 ist in meinen Augen eine würdige Fortsetzung, ohne Verschlimmbesserungen und somit eine absolut runde Sache. Es mag sicherlich auch Kritikpunkte geben, doch diese sind geschwinden gering und nicht sonderlich gewichtig. Derzeit ist GoW3 unter Garantie das beste Actionspiel auf der Xbox 360 und eine neue Referenz im Actiongenre.

    Das für ein Actionspiel relativ emotionale Ende des Spiels verheißt nichts Gutes. Dies soll der letzte Teil der Serie gewesen sein und ich kann nur hoffen, dass dem nicht wirklich so ist. In der Geschichte des Spiels steckt genügend Potential, um die Spieler weiterhin bei Laune zu halten, sofern Epic Games wieder die Qualität des Spiels und nicht die maximale Gewinnausschöpfung in den Vordergrund stellt.