
Wie gamesindustry.biz berichtet, wurde Sony nun erneut “Opfer” eines Hacker-Angriffs. Darf man Opfer noch sagen? Sollte doch langsam zur Gewohnheit werden, oder? Der neue Sicherheitschef, welcher seinerzeit groß vorgestellt wurde, konnte den Diebstahl von 93000 Account Daten auch nicht verhindern. Philip R. Reitinger arbeitete bereits für mehrere US-Behörden, darunter auch das Verteidigungs- und Justizministerium. Als Senior Vice President und Chief Information Security Officer sollte er Sony schützen.
Die insgesamt 93000 Account Daten teilen sich auf 60000 PSN und 33000 SOE Accounts auf. Philip R. Reitinger bezeichnet die kompromittierten Daten lediglich als einen Bruchteil, was sie im Gegensatz zum großen Sony Hack mit rund 75 Millionen gestohlenen Nutzerdaten ja auch sind. Er gibt im offiziellen Sony Blog an, dass diese Daten aus einer anderen Quelle stammen müssen und nicht aus dem Bestand des Sony Netzwerks kommen können.
Im Blog wird zudem erneut darauf hingewiesen, das der eigene Account durch ein starkes Passwort geschützt werden sollte. Weiterhin solle man darauf achten, die hier verwendeten Zugangsdaten in dieser Kombination nicht für weitere Dienste zu nutzen.
Scheint aber alles nicht viel zu bringen, wenn man die Daten auch über Dritte bekommen kann. Vielleicht sollte es für das PSN auch einen Authenticator geben, so wie für das Battle.net. Wer online spielt und shoppen geht, dürfte mir der Nutzung eines “Dongels” keine Probleme haben.










