Done: Gears of War 3

    Posted on by Otti in Done, Games, Xbox 360 | Leave a comment

    Gears of War 3 war sicherlich eines der am meisten erwarteten Games in diesem Jahr und das mit Recht. Am 20. September hat Epic Games den dritten Teil der Serie offiziell auf die Spielergemeinde losgelassen. Fanboys der PS3-Fraktion stempeln das muntere Kettensägen-Gemetzel als überbewertet ab und dennoch gibt es Neider… was auch durchaus verständlich ist.

    Gears of War gehört zu den Spielen, bei denen ich regelmäßig abstinke. Dennoch bleibe ich hier am Ball und spiele es äußerst gerne. Es ist die fesselnde Geschichte des Spiels, welche mich als Solist oder Koop gerne gegen die Locust antreten lässt. Zwischen den einzelnen Teilen habe ich mich durch die Bücher von Karen Traviss in diesem faszinierenden Universum wiedergefunden.

    Die Story
    Worum geht es in Gears of War eigentlich!? Ich versuche es halbwegs kurz zu machen… Schauplatz des Spiels ist der Planet Sera, welcher auch die zweite Erde genannt wird. Die Ressourcen dieses Planeten sind knapp und wie üblich kloppen sich alle um den letzten Rest. Dies ist der Beginn der 79-jährigen Pendulum Kriege.

    Eines schönen Tages entdecken die Menschen eine Imulsionsflüssigkeit im Inneren des Planeten, welche dort im Überfluss vorhanden ist. Aus dieser fluoreszierenden Flüssigkeit lässt sich Energie gewinnen und trotz dieser Erkenntnis, gehen die Kriege weiter. Die Imulsion war zwar reichlich vorhanden, doch nicht in allen Regionen des Planeten vertreten.

    Wie üblich kloppen sich die Menschen bei einer solchen Sachlage die Schädel ein und genau während dieser Gefechte, treten die Locust auf den Plan, um der Menschheit einen fiesen Arschtritt zu verpassen. Am sogenannten E-Day, dem Emergency Day, krochen diese wahrlich aus ihren Löchern und griffen die Menschen an.

    Einem Großteil der Menschheit wurde am E-Day das Lebenslicht ausgeknipst und so rückten die Überlebenden näher zusammen, als sie es jemals in den Jahren zuvor taten. Sie zogen sich in das Jacinto Plateau zurück, welches relativ sicher vor Angriffen der Locust sein sollte.

    In den umliegenden Städten ging der Krieg währenddessen weiter und die Locust pflückten sich die restlichen Überlebenden. Um dem Treiben ein Ende zu machen, wollte man diese Städte zerstören und setzte dazu eine mächtige Waffe ein – den Hammer der Morgenröte. Leider war diese Waffe ein wenig zu heftig, denn sie zerstörte rund 90% des Planeten. Die Locust zogen sich vorerst in ihre Tunnel zurück und konnten so in Massen überleben.

    Um seinen Vater das Leben zu retten, widersetzte sich der Protagonist Marcus Fenix den Befehlen von Colonel Hoffman. Die Eigenmächtigkeit brachte ihm wegen Hochverrat den Knast ein und trotz seiner Bemühungen, konnte er seinen Vater scheinbar nicht retten. Marcus Fenix alter Sandkastenfreund Dominic Santiago rettete ihn aus dem Knast, um gemeinsam mit ihm im Delta Zwei Squad auf die Jagd nach Locust zu gehen. Hier würde dann die Geschichte von Teil eins beginnen…

    …im aktuellen dritten Teil kommen die Leuchtenden ins Spiel. Durch die Imulsion mutierte Locust, machen uns zusätzlich zu dem Rest der Überblenden die Hölle heiß. Zudem gibt es ein Lebenszeichen, vom Totgeglaubten Adam Fenix, welcher seinen Sohn Marcus in einer Videobotschaft um Hilfe bittet. Allem Anschein nach hat er eine Lösung parat, welche sich nicht nur der Leuchtenden, sondern im gleichen Atemzug auch um die verbliebenden Locust entledigt. Wie praktisch!

    Der Singleplayer
    Epic Games startete 2006 eine der besten Spieleserien der Microsoft Xbox 360 und im Laufe der Zeit entwickelte sich die Geschichte um Gears of War, zu einem komplexen und interessanten Universum. In dieser Story hat so ziemlich jeder Charakter seine eigene Geschichte, was diese so sympathisch macht.

    Der Solopart hat mir sehr gut gefallen und mich runde 11 Stunden unterhalten. Wie gewohnt gibt es die typischen Passagen, in denen man nach Deckung suchen muss. Das Deckungssystem ist nach wie vor gut, ich empfinde dieses als eines der besten dieses Genres.

    Im dritten Teil kämpft man sich zu Wasser, zu Lande und in der Luft durch die Geschichte und auch diese Passagen gestalten sich recht unterhaltsam. Es ist auch wieder möglich, die komplette Kampagne Koop zu spielen und das mit bis zu vier Mitstreitern.

    Im Grunde wird hier nicht viel Neues geboten, doch die spielerische Umsetzung ist wirklich 1a. Es hätte Gears sicherlich gut zu Gesicht gestanden, wenn man im Koop ein wenig mehr mit seinen Mitstreitern interagieren könnte, um sich gemeinsam durch die Level zu kämpfen.

    Durch Rückblenden wird man immer wieder daran erinnert, was in den beiden Vorgängern passiert ist. Auch erfährt man ein wenig mehr über die einzelnen Charaktere, wie z.B. Augustus Cole – dem Cole Train – einem Ex Trashballspieler. Generell finde ich im Kampagne-Menü den Punkt „Zuvor bei Gears“ sehr gut. Diese Art Rückblick sollte generell in Serien so eingepflegt werden.

    Im Gegensatz zum letzten Teil ist das Gameplay nun um einiges fixer, was ich sehr angenehm finde. Ich mochte die behäbige Gangart des Vorgängers nicht. Dieses Manko wurde im dritten Teil sehr gut ausgebügelt und besonders im Multiplayer bringt mir dies erheblich mehr Spaß.

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    Der Multiplayer
    Neben den allseits bekannten Modi Team-Deathmatch, Kriegsgebiet, Hinrichtung, Anführer fangen, King of the Hill, und Wingman, werden uns die Modi Horde 2.0 und der Beast-Mode geboten. Diese beiden Varianten sind mit großer Wahrscheinlichkeit die beliebtesten Spielmodi, da es nichts Schöneres im Leben gibt, als sich gemeinsam durch die Gegnermassen zu schnetzeln.

    In Horde 2.0 trifft der Spieler auf insgesamt 50 Angriffswellen von Locust und Leuchtende, welche von Mal zu Mal eine gröbere Kelle schwingen. Mit insgesamt 5 Mitstreitern kann man sich durch die angreifenden Massen ballern und sich dabei gegenseitig unterstützen. Zwischen den einzelnen Wellen bleiben einige Sekunden Zeit, um die Munitionsvorräte aufzustocken, was auch bitter nötig ist. Wie die aus Halo bekannten Schädel kann der Spielverlauf durch diverse Mutatoren im Vorfeld beeinflusst werden.

    Die Mutatoren sind eingeteilt in den drei Kategorien leicht, schwer und Spass. So steht man zum Start z.B. ohne Munition da, oder kann Gegner durch einen Kopfschuss dazu bringen, dass diese recht kopflos Ihresgleichen angreifen. Je nachdem wie gewichtig die maximal drei gewählten Mutatoren sind, beeinflussen diese den Multiplikator für die abschließende Punktzahl.

    Wirklich neu in Horde 2.0 ist es, durch Abschüsse Geld zu verdienen. Dieses kann dann dafür eingesetzt werden, Waffen, Munition und diverse Einrichtungen zur Verteidigung bzw. Befestigung zu kaufen. Hierzu muss im Vorfeld eine Basis errichtet werden, welche dann in einem gewissen Radius die Möglichkeit für weitere Befestigungen freischaltet. So kann man die anstürmenden Gegner durch Barrikaden aufhalten, oder durch Fallen ablenken.

    Im Beast-Mode schlüpft man dann in die Rolle der gegnerischen Fraktionen und kann den menschlichen Helden zeigen, wo der Hammer hängt. Hier hat man dann allerdings nur 12 Wellen zu überstehen. Neben 0815 KI-Gegnern, tritt man hier auch gegen die Helden des Spiels an, welche es stellenweise absolut in sich haben – kein Wunder, die jahrelange Kriegserfahrung macht es möglich. ;) Im Gegensatz zu den einfachen KI-Gegnern, stecken die Helden deutlich mehr ein und müssen hingerichtet werden.

    Dieser Modus läuft im Gegensatz zu Horde 2.0 auf Zeit. Hier hat man einen gewissen Zeitrahmen, in welchem man die Menschen ausschalten muss. Für getötete Menschen und die Zerstörung bzw. Beschädigung von Befestigungen erhält man mehr Zeit. Durch Abschüsse verdient man Geld, wodurch man sich neue Biester freischalten kann. Eine durchaus interessante Variante, wenn auch nicht unbedingt mein Fall.

    Mein Fazit
    Um es kurz zu machen… Gears of War 3 ist ein verdammt geiles Spiel, welches meine Erwartungen voll und ganz erfüllt. Die Story des Singleplayers beinhaltet interessante, wenn auch teilweise vorhersehbare Wendungen. Das schnellere Gameplay kommt mir persönlich sehr gelegen und gefällt mir äußerst gut. Der Multiplayer liefert neben dem typischen Deathmatch und King of the Hill Gedöns, den Horde 2.0 und Beast-Modus, welche im Team beide sehr unterhaltsam sind.

    Generell ist die Integration des Multiplayers super umgesetzt worden. Direkt aus dem Hauptmenü ist es möglich, sich einem Freund anzuschließen und im Kampf beizustehen. An dieser Stelle zeigt sich recht deutlich, dass Microsoft Xbox Live im Gegensatz zu Sony PlayStation Network eine echt solide Sache ist. Die Serververbindungen sind weitaus besser als die der beiden Vorgänger, somit gehört der Ping-Vorteil weitestgehend der Vergangenheit an.

    Optisch präsentiert sich Gears of War 3 wirklich sehr gut. Die Spielwelt ist abwechslungsreich und im Gegensatz zu den Vorgängern schon teilweise untypisch bunt – aber gut! Hier zeigt Epic, wie man mit der Unreal Engine umgeht und man kann nur hoffen, dass sich andere Hersteller daran mal ein Beispiel nehmen. Egal ob Licht-, Rauch- und Partikeleffekte, technisch wurde hier deutlich gemacht, das die Xbox 360 noch einiges unter der Haube hat.

    Unterstützt wird das Ganze durch einen bombastischen Sound, welcher Euch im Einklang mit der Grafik direkt in das Geschehen katapultiert. Der Einsatz einer Anlage, bzw. eines guten Lautsprecher-Systems inc. Subwoofer, belohnt Euch mit einer super Soundkulisse. Die Synchronisation ist nicht immer akkurat, aber gut. Es lohnt auch, sich das Spiel im englischen O-Ton zu geben.

    Gears of War 3 ist in meinen Augen eine würdige Fortsetzung, ohne Verschlimmbesserungen und somit eine absolut runde Sache. Es mag sicherlich auch Kritikpunkte geben, doch diese sind geschwinden gering und nicht sonderlich gewichtig. Derzeit ist GoW3 unter Garantie das beste Actionspiel auf der Xbox 360 und eine neue Referenz im Actiongenre.

    Das für ein Actionspiel relativ emotionale Ende des Spiels verheißt nichts Gutes. Dies soll der letzte Teil der Serie gewesen sein und ich kann nur hoffen, dass dem nicht wirklich so ist. In der Geschichte des Spiels steckt genügend Potential, um die Spieler weiterhin bei Laune zu halten, sofern Epic Games wieder die Qualität des Spiels und nicht die maximale Gewinnausschöpfung in den Vordergrund stellt.

    Was für ein Arschloch

    Posted on by Otti in 10Cent | Leave a comment

    Jeder der nur ansatzweise dazu in der Lage ist, eine Webseite online zu stellen, der kennt dieses „Problem“. Oft wird man gefragt, ob man nicht für einen Freund oder Bekannten eine Homepage basteln kann und im Grunde ist ja auch nichts dagegen einzuwenden.

    Bei Google+ habe ich bereits meinen Unmut zu einem solchen Bekannten kundgetan. Es handelt sich dabei um den Bruder eines Freundes. Dieser wollte für seinen kleinen Malerbetrieb eine Homepage haben und ich habe ihm meine Hilfe zugesagt.

    Nachdem ich bereits zwei mögliche Vorschläge für eine Website unterbereitet habe, sagte dann der dritte Vorschlag zu. Ich erstellte zusätzlich einen Flash-Slider für eine Intro-Seite, eine Bildergalerie und ein einfaches CMS, welches die Gestaltung von Textblöcken und Inhalt der Galerie zuließ.

    Die folgenden Wochen waren eine sehr einseitige Zusammenarbeit. Nachdem ich satte 12 Fotos von dem Auftraggeber erhalten habe, sieben Stichpunkte zu seinem Betrieb sowie die Anschrift, wurde von mir erwartet, dass ich daraus die restliche Text- und Bildgestaltung ableiten solle.

    Mehrmals habe ich in Emails um Texte und Fotos in digitaler Form gebeten, doch leider ist nichts dergleichen gekommen. Ich habe um die Bankverbindung gebeten, um Domain und Webspace anmelden zu können, doch auch diese bleiben aus. Relevante Daten für das Impressum, wie z.B. eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer sollte ich nach Aussagen des Auftraggebers erst bekommen, wenn diverse notarielle Papiere vorliegen!? Was’n das für ein Quatsch?!

    Wie dem auch sei, so ohne „Material“ lässt sich eine Homepage nur schwer mit Content füllen und so stockten die Arbeiten an der Seite. Statt der angefragten Informationen, hagelte es dann Beleidigungen via Email und aus diesem Grund habe ich für mich dann einen Schlussstrich unter dieses Projekt gesetzt.

    So ganz wollte ich das aber nicht auf mich sitzen lassen, und da mir inzwischen die beiden Wunsch-Domains (ludwig-malermeisterbetrieb.de & ludwig-maler.de) von diesem Vollpfosten gehören, habe ich eben diese mit Content gefüllt.

    Was für ein Arschloch…

    Living in a Movie

    Posted on by Otti in Movies | Leave a comment

    Neben Videospielen zählt auch der Konsum von Filmen zu einer meiner bevorzugten Freizeitbeschäftigung. Wie typisch, oder? Filme müssen für mich eine gute, dichte Story bieten und können im besten Fall zusätzlich mit einer bombastischen Inszenierung punkten. Die letzten Kinobesuche brachten leider die nüchterne Erkenntnis, dass viele Filme lediglich gutes Couchkino für einen Sonntag Nachmittag sind.

    Ohne das reichhaltige Angebot der heimischen Videothek, wäre man da ja schon fast aufgeschmissen. Neben DVD und Blu-Ray, greife ich auf die reichhaltigen Angebote von Maxdome und Zune zurück. Meinen Senf zu den von mit geschauten Filmen, Serien und Co., möchte ich künftig hier zum Besten geben.

    Zehn Cent für Deine Gedanken

    Posted on by Otti in 10Cent | Leave a comment

    Neben Videospielen, Gadgets , Filmen und dem ganzen andern Nerdkram, macht man sich ab und an auch zu Dingen aus dem Alltag seine Gedanken. So beschäftigen uns der Arbeitsalltag, Politik, die Nachrichten und allgemeine Meldungen und auch ich bilde mir täglich meine persönliche Meinung zu diesen Dingen.

    Diese Meinungen sollen hier unter 10Cent zusammengefasst werden, zeigen das Ich mich tatsächlich noch mit anderen Dingen beschäftige und ggf. zu konstruktiver Kritik einladen. Vielleicht seht Ihr Dinge genauso wie ich, vielleicht habt Ihr eine ganz eigene Meinung oder könnt mir gar den Kopf waschen?!

    Ganz sicher werden meine Gedanken nicht immer auf Gegenliebe stoßen, doch ich versuche fair zu bleiben und einen Wink mit dem Zaunpfahl kann auch mir ganz sicher nicht schaden. Wie dem auch sei, meine Gedanken, Meinungen, Unmut, Ärger und Erfolge, werde ich zukünftig hier verbuchen. Somit bekommt mein Blog wieder eine private Note.