Review

    Medal of Honor Warfighter Eindruck

    Posted on by Otti in Games, Review, Xbox 360 | Leave a comment

    Ich habe nun ein paar Spielstunden der »Medal of Honor Warfighter« Beta auf dem Tacho. Ich bin nicht hell auf begeistert, aber mit dem was ich zu sehen bekommen habe, doch zufrieden. Der letzte Teil der Serie war für mich der absolute Sackschuss und allein der Key für die Battlefield 3 Beta, war das Beste an dem ganzen Spiel.

    Medal of Honor Wafighter spielt sich bereits jetzt ganz anders, als der Vorgänger und das ist auch gut so. Es gibt zwar viel Unmut, da viele Spieler diese Beta als absolut schlecht werten, doch da sollte man nicht derart voreilig sein. Zum einen sollte nicht vergessen werden, das es sich um eine spielbare Beta handelt. Auch wenn der Release des Spiels bereits am 23. Oktober ist, muss die Beta kein Spiegelbild des fertigen Spiels sein.

    Das Spiel hat sicherlich in der vorliegenden Version seine Ecken und Kanten. So hoffe ich schwer, dass man im fertigen Spiel nicht so schnell an den Granatwerfer kommt und vielleicht nur eine Granate mit sich führen kann, um dem grenzenlosen Gespame aus dem Weg zu gehen. Größter Kritikpunkt aus meiner Sicht ist das Spawnsystem. Es kommt nicht selten vor, das man direkt vor oder hinter einem Gegner ins Spiel geworfen wird. Dies sollte unbedingt abgestellt oder verbessert werden.

    Das größte Manko sind allerdings dumme Spieler. Es scheint absolut egal zu sein, um welches Spiel es sich handelt. Sobald es dem Spieler ermöglicht wird mit einer Knarre durch die Gegend zu rennen, wird alles mit Battlefield oder Call of Duty assoziiert.

    Medal of Honor Warfigter legt den Fokus noch deutlicher auf das Teamplay. Man spielt nicht in einem maximal 4 Mann starken Squad, wie man es in Battlefield 3 macht und man ist im Idealfall auch nicht als Solist unterwegs, wie in Call of Duty. Es wird in einem 2 Mann starken Fireteam gespielt und man kassiert für das ordentliche Zusammenspielen Punkte. Es wird in der Tabelle nicht nur aufgeführt, welcher Spieler die meisten Punkte erzielt hat, sondern welches Fireteam am besten abgeschnitten hat.

    Allein diese Tatsache sollte dem dümmsten Spieler schon sagen, dass hier ein spielerisch anderes Vorgehen gefragt ist. Aber weit gefehlt! Gut, in public Matches ist das so eine Sache, doch es kann doch wirklich nicht so schwer sein, z.B. seinem Buddy zu folgen, ihm den Rücken zu decken, ggf. mit Munition auszuhelfen oder zu versorgen?!

    Viele Aktionen, die im Team durchgeführt werden bringen Punkte auf das eigene Konto. Deckt man seinem Buddy den Rücken und verhindert sein virtuelles Ableben, kassiert man nicht nur Punkte dafür, sondern der Buddy erhält ebenfalls Punkte dafür, dass man gemeinsam über das Schlachtfeld rennt.

    Wird man tödlich verletzt und der Buddy rächt diese Aktion umgehend, kann man an Ort und Stelle weiterspielen und muss nicht erst auf den Spawn warten. Deckt man Beispielausweise als Kanonier den Gegner mit Feuer ein, gibt es für diesen Support ebenfalls Punkte.

    Das komplette Spiel ist auf Teamplay ausgelegt und doch verwechseln viele Spieler diesen Shooter mit einem Call of Duty. Keine Frage, um in CoD ordentlich zu rocken, benötigt man Skill – doch Teamplay ist eine Fähigkeit, welche CoD Spieler aufgrund der Soloaktion nun wirklich nicht trainieren. In der Multiplayer Beta spielt man einen zielorientierten Modus. Man bekommt also eine zu erfüllende Aufgabe gestellt. Diese Aufgabe zu erfüllen bringt mehr Punkte ein, als sich lediglich auf das Abschlachten von Gegnern zu konzentrieren.

    Sind manche Spieler einfach zu blöd das zu blicken? Auch das Geflame im Fireteam unterstreicht oft die Dummheit solcher Spieler. Klare Ansagen vom Spiel sind z.B. »verteidige die Bombe«. Das bedeutet nicht, dass man am Arsch der Welt rumläuft, um möglicherweise einen Gegner zu erledigen. Es bedeutet, das Ziel zu sichern, also an Ort und Stelle zu verweilen und diesen Platz zu verteidigen. NEIN, das ist kein Campen! Es ist in dem Fall eine zur Erfüllung des Teams gute Taktik, das Objekt zu sichern und eine Vorgabe des Spiels.

    Ich glaube kaum, dass reale militärische Spezialeinheiten wie blöd durch die Pampa rennen, wenn diese ein Objekt verteidigen sollen. Ein Torwart verteidigt auch seine Bude, der ist im Tor nicht am Campen, der macht seinen verfluchten fucking Job!

    Die Ironie an der Sache ist ja folgende. Man selbst wird vom Spiel z.B. angewiesen, die Position xyz zu verteidigen. Derweil bekommt der Gegner die Aufgabe gestellt, eben diese Position zu erobern / zu stürmen oder wtf auch immer. Man muss dem Gegner also nicht in die Arme laufen, denn dieser kommt von ganz allein und freiwillig zu uns.

    Ich für meinen Teil glaube, dass dieses Medal of Honor durchaus Potential hat. Ich hoffe sehr, das im fertigen Spiel noch mehr Elemente einfließen werden, welche Teamplay für den Spieler attraktiv machen und somit fördern. Dann könnte man durchaus auch public ein paar ordentliche Runden zocken.

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    Btw. sollte Dir das Video gefallen, dann würde ich mich über einen Daumen nach oben oder gar einen neuen Abonnenten sehr freuen. Danke!

    Angespielt: Rage

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    Angespielt ist in diesem Falle gut gesagt. Ich habe Rage nun runde 11 Stunden gespielt und es ist noch kein Ende in Sicht. Kein Wunder, wo Matt Hooper von id Software die Spielzeit für Haup- und Nebenquests in einem Interview mit ungefähr 25 Spielstunden beziffert. Diese 25 Spielstunden kann man auch Koop absolvieren, was recht unterhaltsam werden dürfte, aber von mir noch nicht getestet wurde.

    In Rage schlüpft man in die Rolle eines Arche-Besatzungsmitglieds. Diese Archen waren ein Projekt der Regierung, deren Teilnehmer ausschließlich Freiwillige waren. Diese sollten die Zivilisation nach dem bevorstehenden Aufprall eines Asteroiden wieder aufbauen. Sie werden in einen Kälteschlaf versetzt um so auf bessere Zeiten warten zu können. Nicht alle haben die Wartezeit von 106 Jahren überlebt und die Welt sieht auch nicht aus wie angenommen. Den Aufprall des Asteroiden haben mehr Menschen überlebt, als gedacht.

    Es haben sich Siedlungen gebildet, in welchen es sich fast gesittet leben lässt. Räuberbanden machen das Ödland unsicher und zu allem Überfluss, gibt es die ‘The Authority’ – die Regierung, welche nicht überall gerne gesehen ist. Als wenn das nicht schon genug wäre, muss man stets mit Angriffen durch Mutanten rechnen, welche allem Anschein nach durch die kosmische Strahlung des Asteroiden auf den Plan gerufen wurden… doch diese Vermutung scheint trügerisch.

    Als Überlebender der Arche ist man ein gefragtes Objekt, denn die Regierung ist sehr an uns interessiert und Banditen wittern einen fetten Deal für schnelles Geld. Es stellt sich heraus, das die Besatzungsmitglieder der Arche durch Nanobots gepimt wurden, zudem verfügen sie über einen ‘integrierten’ Defibrillator, welcher uns ggf. das Leben retten kann und das ist auch bitter nötig. An Board jeder Arche befinden sich ID-Discs, welche für die Regierung wertvolle Informationen enthalten und Stück eines Puzzels um das üble Treiben der Obrigkeit sind.

    Das Spiel kommt für die Xbox 360 auf 3 DVDs daher. Es ist ratsam mindestens die ersten beiden DVDs auch zu installieren, denn dies verringert nicht nur die Ladezeiten, sondern verhindert auch das unschöne Aufpoppen von Texturen. Generell sind die Texturen in dem Spiel stellenweise sehr matschig. Doch dies bricht der Mad Max Endzeitstimmung nichts ab und es bleibt auch oft keine Zeit, sich damit zu beschäftigen.

    Ungewöhnlich für ein Spiel von id Software ist es, das man sich via Quests durch das Spiel hangelt. Dabei gilt es zahlreiche Aufgaben und Nebenquests zu erfüllen, was mich ein wenig an Borderlands erinnert… an Borderlands ohne RPG-Elemente. Hätte id derartige RPG-Elemente eingebaut, wäre Rage sicherlich ein besseres Borderlands geworden. ;)

    Durch Abschluss von Missionen bekommt man klingende Münze oder erspielt sich weitere Gadgets. Während der Missionen findet sich in der Spielwelt allerlei Tand, welchen man beim Händler ebenfalls gegen Asche eintauschen kann. Das so verdiente Geld, investiert man in Waffen, Munition, Baupläne oder Verbrauchsgüter. Dank Bauplänen ist es dann möglich, z.B. verbesserte Munition herzustellen, Wachroboter, Selbstschussanlagen oder Zubehör wie Schlossknacker. Insgesamt gesehen eine interessante Angelegenheit.

    Es gibt noch mehr Wege an Geld zu kommen, so kann man z.B. in größeren Siedlungen an Autorennen teilnehmen, in welchen man sich nicht nur zeitlich messen kann, sondern auch durch den Einsatz von Waffengewalt. Bestückt mit Minigun, Rakten, Minen, Hover-Geschützen und weiteren Nettigkeiten, kann man sich wahrlich heisse Rennen liefern. Doch auch durch Karten und Würfelspielen ist ein schneller Dollar zu machen.

    Besonders gut gefällt mir das Gunplay, denn Rage ist ansonsten ein Shooter der alten Schule. Ganz in id Manier gibt es ein klasse Waffenarsenal, welches durch Upgrades schlagkräftiger wird und durch bis zu vier unterschiedlichen Munitionstypen keine Wünsche offen lässt. Besonders gut gefällt mir der Wingstick ein Bumerang mit tödlichen Klingen bestück und durch Elektronik sehr treffsicher und effektiv. Auch die Armbrust weiss durch Elektro-, Dynamit- und Hypnobolzen zu gefallen. Letztere lassen die Kontrolle des Gegners zu, bevor man diesen effektvoll in die Luft jagt. Gegner lassen sich mit diesen Waffen in ihre Einzelteile zerlegen, so wie man es aus dem Hause id gewohnt ist.

    Die Storyline ist ein wenig flach und schwammig und es will zu Beginn auch keine richtige Stimmung aufkommen. Erst im späteren Spielverlauf werden die Gegner anspruchsvoller und die Spannung steigt. Der Sound ist super und die Geräuschkulisse in verlassenen U-Bahn-Tunneln kann schon für einen kurzen Schockmoment sorgen. Zudem sind die gegnerischen Mutanten wirklich sehr fix, hangeln sich an Wänden und unter den Decken entlang und können den Spieler so von jeder Seite aus angreifen.

    Ich bin gespannt, wie lange ich noch an dem Spiel sitzen werde. Als FPS ist Rage auf jeden Fall sein Geld wert. Wer auf Oldschool-Action steht und sich fernab der Story eine Auszeit nimmt, um vielleicht Rennen zu fahren, der wird gut unterhalten. Das Gameplay ist gut, die Steuerung geht einem Super von der Hand und so steht dem gepflegten Ballerspaß nichts im Wege.

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    via: Gamespot

    White Knight Chronicles II

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    Der erste Teil von White Knight Chronicles 2, ist in Deutschland nicht grad der Burner gewesen, fand aber unter JRPG Freunden viele Fans. Auch ich habe dieses Spiel schon damals sehr gerne gespielt, was einzig und allein am gelungenen Online-Modus gelegen hat. Der zweite Teil stellt eine reine Fortsetzung dar, welche die Geschichte von Prinzessin Cisna, Leonard, Yulie, Eldore und natürlich uns weiterführt. Meinen Eindruck zu diesem Spiel habe ich auf Insidegames.ch in ein Review gepackt. Persönlich bin ich der Meinung, dass sich technisch geradezu null getan hat, die Geschichte aber gut weitererzählt wird und durch die Tatsache, dass sich der erste Teil komplett mit auf dem Silberling befindet, der Kauf für JRPG Fans doch schon lohnen könnte.

    So bringt Brink es nicht

    Posted on by Otti in Games, Review, Xbox 360 | Leave a comment

    Das Meinungsspektrum zu Brink ist weit gefächert und spaltet die Gemeinde enorm. Spiele dieses Genres haben es eh nicht sehr leicht, denn für einen Großteil der Spieler ist alles, was nicht Call of Bullshit oder Schlachtfeld ist, eh ganz großer Mist. Es ist aber auch Fakt, das sich grad bei neuen Titeln, viele stets auf die Mängel eines Produkts stürzen und die guten Ansätze oder Umsetzungen vollkommen aussen vor lassen.

    Es wird gemeckert über schlechte Grafik, wenig Maps, komische Steuerung, schlechter KI und Co., doch all diese schlechten Eigenschaften gibt es auch in anderen Vertretern dieses Genres, welche sich heute dennoch großer Beliebtheit erfreuen.

    Bad Company 2 ging auch mit acht Maps an den Start und erfreut sich dennoch äußerster Beliebtheit. Call of Duty zeigt nicht ansatzweise eine gute KI, es ist ein riesen großer Haufen Script-Mist und man kann Levelabschnitte durch alleiniges Umgehen und / oder Durchrennen abschleißen – dennoch erfreut sich auch dieser Fließband Shooter großer Beliebtheit.

    Mit persönlich gefällt das Spielprinzip von Brink enorm gut und besonders einige Feinheiten gefallen mir sehr und sollen in andere Spiele übernommen werden. Da wäre z.B. die Bewachung der Spawn-Punkte durch die automatischen Geschütze, welche auch in Killzone dafür sorgen, dass es nicht das typische Bashen und Campen an eben diesen Punkten gibt.

    Auch gefällt es mir sehr gut, das Granaten einen Cool Down haben, somit fällt ein Granathagel like Call of Bullshit flach und macht das Spielen deutlich angenehmer. Das Punktesystem animiert zum Teamplay und selbst ein eingefleischter Solist merkt schnell, dass man durch die Erfüllung von Aufgaben und durch Unterstützung der Teammitglieder, punkttechnisch deutlich mehr reissen kann, als wenn man sich als einsamer Wolf versucht.

    Optisch ist Brink alles andere also zeitgemäß, wobei mir die grafische Umsetzung schon gefällt und sie das Spiel durchweg in einem eigenen Stil erscheinen lässt. Doch aufpoppende Texturen – welche ja schon fast zum Standard dieses Genres geworden sind – sowie Bugs in Form von Glitches, sind wie ein Stechen im verwöhnten Auge eines Spielers.

    Die KI ist teilweise ein starker Gegner, aber ein schwacher Mitspieler. Es fängt mit der nicht gerade intelligenten Wahl der Charakterklasse an und hört damit auf, das unsere digitalen Mitstreiter wie blöd neben dem Missionsziel verharren, ohne etwas zu unternehmen. In meinen Augen nicht sehr dramatisch, da ich Brink als Mehrspielerspiel ansehe — aber der Multiplayer läuft ja leider auch nicht rund.

    So gut, wie das Spielprinzip auch ist, muss man leider zugeben, dass Brink ein Sackschuss ist, zumindest in der derzeit vorliegenden Version. Die ständigen Abstürze und Freezes, welche durch die Sprachausgabe verursacht werden, sind ein absoluter Witz.

    Die Tatsache das Splash Damage im Vorfeld die Mischung aus Multi- und Singleplayer Spiel in den Himmel gelobt hat, lässt in Anbetracht der ständigen und heftigen Lags doch vermuten, dass in der Softwareschmiede so was wie Qualitätskontrolle ein absolutes Fremdwort ist.

    Die schnelle Reaktion des Herstellers um den ersten Patch nachzuschiessen, ist zwar löblich, doch die gravierenden Mängel wurden damit nicht behoben und grade Spieler die Brink als das sehen und nehmen, was es nunmal ist – ein auf Mehrspieler ausgelegter Taktikshooter – dürfen daher mit Recht unzufrieden sein.

    An Innovationsmangel leidet Brink auf keinen Fall, doch genau dieses positiv vorhandene Potential wurde durch die stümperhafte Umsetzung schwer in den Hintergrund gerückt.

    Ich wünsche mir für die Zukunft von Brink, das Splash Damage die Lags in den Griff bekommt, das man beim Matchmaking die Server bzw. Suche nach einem Host, regional beschränken kann und das es bald neue Maps gibt. Würde Splash Damage diese Wünsche in einen handlichen DLC verpacken und der Gemeinde für lau präsentieren, könnte man sich durchaus noch länger mit dem Spiel beschäftigen.

    Die Durchschnittliche Bewertung von 70,75 Prozent, basierend auf 46 Reviews der 360 Version, sprechen eine deutliche Sprache und sollten für SplashDamage der Wink mit dem Zaunpfahl sein. Der erste DLC soll für alle Plattformen kostenlos erhältlich sein, hoffentlich hat dieser gleichzeitig ein paar deutliche Verbesserungen in petto.

    Dance the Chainsaw Boogie

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    Gears of War gehört für mich zu den Spielen, die ich wirklich gerne Spiele, obwohl ich regelmäßig einen auf den Sack bekomme und in der Gesamtübersicht immer recht weit unten anzutreffen bin. Die für meinen Geschmack recht träge Steuerung ist nicht mein Dingen, aber dennoch spiele ich es wirklich gerne.

    Der kommende dritte Teil hat mich bisher nicht großartig gereizt, zumindest nicht in dem Maße, wie es derzeit andere Titel tun. Doch in den letzten Tagen habe ich die Beta ein klein wenig gespielt, nur mal kurz reingelimpt und wurde direkt infiziert. Ich für meinen Teil finde die Beta einfach nur wow und freue mich erneut auf den Chainsaw Boogie!

    Das Gameplay ist super, im Gegensatz zum Vorgänger, legen die Locus-Horde und die Helden Fenix und Co, sowie die neuen Ladies, eine ganz schön flotte Sohle aufs Parkett. Der Spielablauf ist ein wenig schneller geworden und das gefällt mir sehr gut.

    Optisch hat sich auch einiges getan, was besonders dann deutlich wird, wenn man mal vom Vorgänger zur aktuellen Beta wechselt. Im Gegensatz zum zweiten Teil, poppen hier keine Texturen mehr auf, sondern sind just in time mit dem Laden des Levels komplett vorhanden. Alles Texturen passen und sind da, wo sie sein sollen. Im zweiten Teil hat man sich zu beginn eines Matches stellenweise so gefühlt, als würde man ein Match in Quake 3 Arena bestreiten, welches mit möglichst wenig schmuckem Beiwerk geschieht. Nungut, das ist übertrieben…

    …die Texturen sind weitaus feiner geworden, es gibt mehr Details und insgesamt wirken die Level durch die Ausleuchtung und Liebe zum Detail auch lang nicht mehr so steril. Die Maps selbst sind schön gestaltet, sowohl optisch als auch vom spielerischen Aufbau her, sorgt das Mapdesign für Abwechslung und taktischen Möglichkeiten.

    Der Sound wirkt wie gewohnt satt und bringt den Spieler in Kombination mit der Musik, direkt ins Kampfgeschehen. Die derzeit verfügbaren Modi wie Team Deathmatch, King of the Hill und Capture the Leader sind bekannt, machen mir hier durch das fixere Gamplay aber weitaus mehr Spaß.

    In den Multiplayer Optionen hat aich auch ein wenig geändert, so kann man nun neben dem Kultobjekt Lancer und dem Hammerburst auch einen Retro Lancer als Kampfgerät auswählen. Dieser ist anstelle des Kennensägenbajonetts, mit einem ganz normalen Bajonett ausgerüstet. Doch damit ist man etwas schneller im Zerlegen von Gegnern. Zugunsten von mehr Schaden ist die Reichweite im Gegensatz zum normalen Lancer und dem Hammerburst ein wenig geringer.

    Sein Kampfgerät kann man nun durch freischaltbare Skins ein wenig pimpen. Flammen, Urban, Omen, Chrome Optik und so weiter, müssen im Spielverlauf erst freigeschaltet werden, genau wie die Charaktere, die Euch online vertreten sollen.

    In der Beta-Version stehen hier auf Seite der Koalition Marcus Fenix, Dominic Santiago, Anya Stroud, Augustus Cole, Damon Baird und Cole Train zur Verfügung. Als Locus muss man sich zwischen Drone, Savage Grenadier, Flame Grenadier, Kantus und Savage Theron entscheiden.

    Wenn man der Aussenwelt dann noch zeigen möchte, was man für eine harte Sau ist, darf man sich eine der freigeschalteten Medaille anstecken. Beta-Tester erhalten hier eine extra Medaille, welche in der Vollversion erhalten bleiben soll. Wer in Gears of War 2 ordentlich Achievements abgeräumt hat, bekommt dafür im Nachfolger eine Medaille spendiert.

    Gears of War – Der Film

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    Insgesamt gibt es nicht weniger als 84 Ribbons, 12 Skins für die Ballermänner, 8 Charaktere und 16 unterschiedliche Exekutionen, welche äußerst ‘kreativ’ gestaltet wurden. Jäger und Sammler werden auf ihre Kosten kommen, es fragt sich natürlich nur, was davon im fertigen Spiel erhalten bleibt oder vielleicht sogar noch erweitert wird.

    Alles in allem wirkt die Beta schon sehr rund, und wenn man bedenkt, dass die Vollversion erst in vier Monaten auf den Markt kommen soll, könnte dies ein gutes Zeichen für ein verdammt gutes Stück Software sein.

    Leider bleibt uns die Beta, sowie das Spiel in Deutschland mal wieder verwehrt. Nur über Umwege – sprich VPN – kommt man derzeit in den Genuss der Beta. Der Loader für die Beta ist seit einiger Zeit als Download im Netz zu haben. Dieser kann auf einen USB-Stick geschoben werden, um ihn dann auf die Konsole zu übertragen und die Installation auszuführen. Die Beta läuft noch gut zwei Wochen, ob Aufwand und mögliche Konsequenzen sich dafür wirklich lohnen ist fraglich. Vielleicht bekommen wir ja wenigstens den Film in Deutschland zu sehen. :D