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    I like the smell of napalm

    Posted on by Otti in Games, Review, Xbox 360 | Leave a comment

    …und das nicht nur am morning! Das Vietnam AddOn zu Battlefield Bad Company 2 ist nun seit dem 21. Dezember 2010 für die Xbox 360, PS3 und den PC zu haben. Dieses AddOn ist meiner Meinung nach, eine rundum gelungene Sache.

    Insgesamt 15 historische Waffen, sowie 6 historische Fahrzeuge, bringen den Spieler dank 4 Multiplayer Maps, mitten in den Vietnamkrieg. Authentische Funksprüche und zwei Stunden Musik der 60er Jahren, runden Look and Feel dieses AddOns perfekt ab.

    Doch Moment… wieso eigentlich nur 4 Multiplayer Maps? Publisher EA hatte eine Community Challenge in petto, in der die Spieler der Systeme Xbox 360, PS3 und PC jeweils 69 Millionen Teamaktionen ausführen sollten. Wer die vorgegebene Zahl erreicht, sollte mit einer weiteren Map belohnt werden.

    Das Rennen haben dabei die PC Spieler gemacht, welche umgehend mit der fünften Map für das Vietnam AddOn belohnt wurden. Operation Hastings heisst das gute Stück, und weil EA in Festtagsstimmung gewesen ist, wurden Xbox 360 und PS3 Spieler ebenfalls für die Arbeit der PC’ler belohnt — somit geht ein Dankeschön an die PC-Fraktion. ;)

    Generell finde ich dieses AdOn wirklich lohnenswert, besonders wenn ich daran denke, dass andere Publisher es zum Vollpreis rausgebracht oder allein für nur drei der wirklich sehr gut gestalteten Maps die Kunden zur Kasse gebeten hätten.

    Das kostenlose VIP Mappack 7 in Kombination mit dem Vietnam AddOn, lässt so manch einen müden Krieger wieder das Schlachtfeld betreten, was mich ungemein freut.

    Zugegeben, es ist anfangs ein wenig schwer, mit solch einer historischen Waffe den Gegner aufs Korn zu nehmen, wenn man im Vorfeld von modernen Waffen und deren Zielsystemen profitiert hat. Doch der geübte Soldat hat den Dreh schnell raus. Für mich persönlich musste ich feststellen, dass ich in Vietnam gerne zu Klassen tendiere, welche ich in BFBC2 nicht gerne gespielt habe.

    Für mich gehören das VIP Mappack 7 und das Vietnam AddOn mit zum besten DLC des Jahres 2010, daher spreche ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aus. Selbst CoD Jünger sollten mal einen Blick riskieren, zumal das Basisspiel nun auch erschwinglich günstig zu haben ist.

    MicroBot: Die Reise ins Ich

    Posted on by Otti in Games, Review, Xbox 360 | Leave a comment

    Der für Xbox Live Arcade und PlayStation Network von EA angekündigte Shooter MicroBot, ist seit Kurzem erhältlich. Dieser Shooter entführt den Spieler in den menschlichen Körper, wie schon damals in dem Film ‘Die Reise ins Ich‘.

    Die Einführung in die Story ist schnell getan. Die Firma MicroHexon Research hat eine Technologie erfunden und zwar autonome Nanotech-Maschinen. Diese sind nicht größer als ein Blutkörperchen und können in den menschlichen Körper injiziert, den Kampf gegen Krankheiten auf zellularer Ebene aufnehmen.

    Als Spieler setzt man sich an das Steuer eines Prototyps und begibt sich auf die Suche nach Infektionen, welche es auszuschalten gilt, bevor diese den menschlichen Wirt von innen heraus aufzehren. Die Gegner, auf die man hier trifft, können sich dabei nahezu problemlos durch den Körper des Wirts bewegen.

    Durch Einsammeln von sogenannten Datenfragmenten und unterschiedlichen Atomen kann man über 20 mikrotechnologische Erweiterungen freischalten. Neben neuen Waffen und Verteidigungssystemen gelangt man so an neue Bewegungsteile und Spezialfähigkeiten.

    Die Steuerung geht einem gut von der Hand, mit dem linken Stick steuert man die Nanotech-Maschinen und mit dem rechten Stick feuert man seine Waffen in entsprechender Richtung ab. Eine Karte kann zur Orientierung aufgerufen werden und im späteren Verlauf kann man Hilfseinheiten zur Unterstützung anfordern.

    Dieses Spiel erinnert nicht nur an oben genannte Film, sondern auch an das 1993 von Psygnosis veröffentlichte MicroCosm, welches ich seinerzeit auf dem Amiga CD32 gespielt habe.

    Das kurze Déjà-vu wird von der modernen Umsetzung bald beiseitegeschoben. Mir gefällt die Inszenierung recht gut, schon der Start in der Spritze ist optisch ansprechend umgesetzt, doch langfristig scheint das Spiel nur ein Lückenfüller zu sein.

    Dank Drop-In/Drop-Out-Funktion kann man jederzeit mit einem Kollegen den Kampf gegen die Störenfriede des menschlichen Körpers aufnehmen, dies ist allerdings nur lokal möglich. Die Vollversion kostet auf dem Xbox Live Marktplatz 800 Points, zuvor sollte man sich die Demo zu Gemüt führen. In diesem Sinne… Gesundheit.

    Massaker im Splatterhouse

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    Die besinnlichen Feiertage sind vorbei und es wird Zeit sich mit den angenehmen Dingen des Lebens zu beschäftigen, wie z.B. der Zockerei. Ich habe nun endlich die Zeit gefunden, einen Blick auf Splatterhouse aus dem Hause Namco zu werfen.

    Das Original aus dem Jahr 1988, war seinerzeit in vielen Spielhallen auf den Arcade Systemen von Namco spielbar und konnte schon damals eine Fangemeinde für sich verbuchen. Es folgten diverse Ports für TurboGrafx-16, FM Towns und den PC. Da mir das Spiel von früher noch ein Begriff ist, wollte ich unbedingt das Remake zocken.

    An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei insidegames.ch für die Bereitstellung des Spiels bedanken!

    In dem Spiel geht es um die beiden Studenten Rick Taylor und Jennifer Willis. Auf der Suche nach Zuflucht vor einem Sturm landen sie in dem Anwesen von Dr. West, welches als Splatterhouse bekannt ist. In dieser Villa soll der renommierte Parapsychologe angeblich schreckliche Experimente durchführen. Hört sich soweit ja schon recht gut an.

    Es dauert nicht lange, bis Rick und Jennifer von dämonischen Kreaturen angegriffen werden. Während dieses Angriffs wird Rick so schwer verletzt, das Jennifer annehmen muss, ihr Freund sei tot. Doch Rick war nicht tot… er liegt in seinem eigenen Blut und vernimmt eine Stimme, welche von einer alten Maya-Opfer-Maske auszugehen scheint.

    Die Maske möchte, das Rick sie von Rick aufgesetzt wird, Sie verspricht Rick zu helfen und seine Freundin zu retten, welche von Dr. West entführt wurde. Was hat er also zu verlieren? Rick setzt die Maske auf und wird von der unheimlichen Macht der Maske auf Vordermann gebracht. Ab diesem Moment macht der Name Splatterhouse sich alle Ehre.

    Um Jennifer zu befreien, prügelt man sich durch Horden von Gegnern. Hierzu wird Raum für Raum in der Villa abgeklappert, welche einige Überraschungen in petto hat. Die Spielwelt ist in Abschnitte eingeteilt, erst wenn alle Gegner eliminiert wurden, geht die Reise weiter. Neben rudelweise auftretenden Unholden wird Rick von tödlichen Fallen erwartet.

    Nach und nach lässt die Maske unseren Protagonisten zu einem übermenschlichen Wesen mutieren. Durch das vergiessen von Blut wird die Macht der Maske größer, welche uns dafür im Gegenzug heilen kann und uns mit neuen Fähigkeiten ausstattet.

    Wie früher schon ist Splatterhouse ein klassisches Beat ‘em up, welches an roten Saft nicht geizt. Gegner werden wahrlich zerstückelt, durch die richtige Kombo zum rechten Zeitpunkt, werden Gegner z.B. ihres Kopfes beraubt oder gänzlich zerrissen. Ab jetzt ist die flache Story eh nur noch Nebensache. Es geht um das pure Überleben und das bedeutet in diesem Falle Button Mashing ohne Ende.

    Das Gameplay ist einfach gehalten und für eine Weile macht das Schnetzeln auch Laune, doch diese stellt sich schon bald ein. Auch optisch ist Splatterhouse für grafikverwöhnte Spieler ganz sicher keine Augenweide, doch der Style passt zu dem Spiel. Da Namco hier kein grafikwunder, sondern eher eine Retroreise angekündigt hat, finde ich dies jetzt nicht so gravierend. Dennoch würde ich den Kauf nur Fans empfehlen, im Vorfeld ist der Gang in die Videothek vielleicht nicht die schlechteste Idee.

    Mir persönlich gefällt an dem Spiel die Perspektive, aus der man durch die Level geschickt wird. Diese kommt ab und an wirklich sehr gut rüber und hat so das gewisse Etwas. Auch die Musik ist rockig gut und passt wunderbar zum Setting.

    Das Spiel ist multilingual, also auf deutsch und englisch spielbar, wodurch nichts gegen einer Bestellung auf Insel spricht. Das Spiel gibt es für die Xbox 360, sowie für die PS3, bereits ab 22,06 Euro.

    Achtung! Elternteile die von ihren Lieben gebeten werden genau dieses Spiel zu kaufen, sollten diesem Wunsch auf keinen Fall nachkommen. Dieses Spiel gehört definitiv nicht in Kinderhände!

    Dungeon Defenders: First Wave

    Posted on by Otti in Games, iOS, Review | Leave a comment

    Seit dem 16.12.2010 findet man sowohl für das iPhone, als auch für das iPad das Spiel ‘Dungeon Defenders: First Wave‘ im AppStore. Dabei handelt es sich um eine interessante Tower Defense Variante, welche geschickt mit Elementen aus dem Action-RPG Genre gemischt wurde.

    Zu Beginn des Spiels muss man sich für einen der vier Helden entscheiden, welche sich nicht nur in der Klasse unterscheiden, sondern auch im Schwierigkeitsgrad. Zur Auswahl steht der Apprentice, die Huntress, der Monk und der Squire.

    Anfänger beginnen mit dem Squire, dem Knappen bzw. Ritter in Ausbildung, welcher sich auf den Nahkampf spezialisiert hat. Der Apprentice ist ein zauberkundiger Lehrling und steht für die mittlere Schwierigkeitsstufe. Die Huntress ist eine auf den Fernkampf trainierte Jägerin, welche von einem Veteranen geführt werden will. Mit Energie Projektilen und Nahkampfangriffen zieht der Monk in den Kampf, ein wahrhaftiger Kampfmönch, welcher die führende Hand eines Masters benötigt.

    Das Spielprinzip von Tower Defense dürfte jedem bekannt sein und auch die diversen Varianten, welche es für alle erdenklichen Systeme gibt. Der Spielverlauf von Dungeon Defenders selbst ist in zwei Phasen aufgeteilt, der reinen Bauphase und der Kampfphase. Wie lange die Bauphase dauert und wieviel Zeit man sich dafür nimmt, entscheidet der Spieler selbst. Der Spieler bestimmt, wann er in die Kampfphase eintritt.

    In der Bauphase hat man Zeit, die Umgebung zu erkunden und durch strategisch geschickt gesetzte Verteidigungsanlagen den Gegner davon abzuhalten, sein teuflisches Ziel zu erreichen. Ziel des Gegners ist es in diesem Falle, an die Macht von unsterblichen Wesen zu gelangen, welche ‘Old Ones’ genannt werden. Dazu müssen sie einen Kristall zerstören, was wir als Spieler natürlich zu verhindern wissen.

    Haben wir in der Bauphase unsere Verteidigungsanlagen todbringend und effektiv platziert, können wir durch Anklicken des besagten Kristalls die Kampfphase einleiten. In diesem Moment stürmen Monster aus unterschiedlichen Richtungen auf den Kristall zu, welche dabei nicht nur durch die zuvor gesetzten Tower und Hindernisse aufgehalten werden, sondern es zusätzlich mit unserem Ego zu tun bekommen.

    Bei ihrem Ableben hinterlassen die Monster Erfahrung, Gold, Mana und Energie. Die Erfahrung lässt und wie aus RPGs bekannt im Level steigen, Mana und Energie sind je nach Klasse für den weiteren Kampf von Bedeutung. Neben diesen genannten Dingen hinterlassen unsere Gegner aber auch Ausrüstungsgegenstände, welche uns nicht nur schützen, sondern zusätzlich verschiedene Attribute verbessern können.

    Derartige Gegenstände können direkt angelegt werden, oder wandern in unsere Item Box, wo sie später von uns in ruhe begutachtet oder verkauft werden können.

    Mit jeder neuen Stufe können wir durch Skillpunkte die Eigenschaften unseres Helden, unsere Fähigkeiten, die Eigenschaften unserer Türme und unserer Widerstandsfähigkeit verbessern. Dieses ausgebaute Element, zusammen mit dem Sammeln von Items und dem Ausbauen des eigenen Charakters, verleiht Dungeon Defenders einen ganz eigenen Charm.

    Ganz besonders freut mich daran, das dieser Spaß nicht allein genossen werden muss, denn man kann Dungeon Defenders auch online spielen. Dazu kann man ein schnelles Spiel starten, oder ein eigenes Spiel anlegen. Die Spieler treffen sich dann in der Taverne, was die Lobby des Hosts darstellt. Hier kann man sich via Vice absprechen, Trainieren, ausrüsten und so gemeinsam das nächste Spiel planen. Das Apple GameCenter wird ebenfalls unterstützt.

    Optisch ist das Spiel sehr schön anzusehen, die um 360 Grad drehbare 3D Grafik, wird mit der Unreal Engine umgesetzt und kommt auf dem iPhone sehr schön und sauber rüber. Die Steuerung geht einem recht gut von der Hand und eh man sich versieht, hat man bereits eine Stunde Zeit totgeschlagen.

    Aktuell ist das Spiel erhältlich für iOS und somit für das iPhone und dem iPad, sowie für die Android Plattform. Via Steam kann man sich die Dungeon Defenders im ersten Quartal 20111 auch auf den PC holen, eine Variante für den Mac wird sicherlich bald folgen. Zudem wird es das Spiel für die Xbox 360 und die PlayStation 3 zu haben sein. Hier kann man es als Download via XBL und PSN beziehen.

    Für das iPhone/iPad schlägt das Spiel mit jeweils 2,39 Euro zu Buche, welche meiner Meinung nach gut investiert sind. Android User zahlen hier 2,99 Dollar, was aktuell 2,26 Euro entspricht. Der Preis für die PC Version ist mir noch nicht bekannt.

    DC Univers Online PS3 Beta

    Posted on by Otti in Games, Preview, PS3 | Leave a comment

    Vor ein paar Wochen noch habe ich mich gegenüber Boxtopia.de dahingehend geäußert, das ich mir für Konsolen ein MMORPG wünsche, welches im Idealfall noch systemübergreifend ist. Dann taucht plötzlich die ‘DC Universe Online‘ Beta im PSN auf, welche Nutzer von PlayStation Plus sich direkt saugen konnten, was natürlich sogleich erledigt wurde.

    Die Story des Spiels klingt ungefähr so… jeder Mensch hat die Fähigkeit ein Superheld zu werden, doch diese Fähigkeit wurde den Menschen geraubt. Lex Luthor, welcher sich einen erbitterten Kampf mit den Superhelden liefert, reist in der Zeit zurück, um Batman, Superman und Wonder Woman darüber zu informieren, dass die Menschheit diese Superkräfte braucht, um dem drohenden Ende der Welt, so wie wir sie kennen, zu entgehen.

    Doch die Menschen müssen erst lernen, mit diesen Fähigkeiten umzugehen, so agieren die aus den DC Comics bekannten Superhelden als Mentor und führen uns durch zahlreiche Quests und das DC Universum.

    Doch was ist DC Universe Online (DCUO) überhaupt? Es handelt sich dabei um ein MMORPG, welches man vom Spielablauf und Prinzip mit World of WarCraft vergleichen kann. Soweit nichts Besonderes, denn diese Art von Spielen gibt es wie Sand am Meer und WoW war da nicht der erste Titel dieses Genres.

    Das Besondere an diesem Spiel ist, das es spielerisch die Dimensionen von World of WarCraft (zum Launch) erreicht und man es mit Tausenden Spielern auf einem Server spielen kann, was es in dieser Form noch nicht auf den Spielkonsolen Xbox 360 oder PS3 gegeben hat. Zudem ist es möglich, das PS3-Spieler und PC-Spieler dieses Spiel zusammen zocken können. Die Möglichkeit das Spiel auf der PS3 mit Tastatur und Maus zu steuern, soll ebenfalls gegeben sein.

    Wie bei WoW und Co., muss auch hier monatlich für den Spielspass gezahlt werden. In Deutschland schlägt dieser Preis mit 12,99 Euro zu Buche. Mich selbst stören diese Kosten nicht, wenn man bedenkt, dass die Nutzung des PSN selbst kostenlos ist und die Anschaffung der PS3 doch weitaus günstiger ist, als ein Spiele-PC.

    Kommen wir zum Spiel selbst. Zu Beginn fängt man damit an, sich einen eigenen Charakter erschaffen. Hier entscheidet man sich zunächst dafür, ob man auf der Seite der Helden oder Schurken spielen möchte. Anders als bei anderen Vertretern dieses Genres wählt man keine Klasse aus, sondern einen Mentor, an den man sich orientiert.

    Als Held orientiert man sich z.B. an den Fähigkeiten von Batman, der Kampfkunst, technisches Geschick und Tarnung beherrscht. An Superman, der genetische Gaben und Superkräfte nutzt oder an Wonder Woman, welche magische Kräfte einsetzt, um die Bösewichte zu bekämpfen. Auf der Seite der Schurken stehen als Mentor der Joker, Lex Luthor und Circle zur Verfügung, welche die gleichen Fähigkeiten der Gegenfraktion vertreten.

    Das Spiel bietet viele Möglichkeiten sich seinen Helden individuell zu gestalten und anzupassen, egal ob Capes, Augenbinden, Masken, Helme, Stiefel, Handschuhe etc. dem Spieler wird, einfach alles geboten, um einen abgefahrenen Charakter zu erstellen.

    Kaum im eigentlichen Spiel angekommen, muss man in einem kurzen Tutorial von einem Raumschiff fliehen, bevor man je nach Fraktion in Metropolis oder Gotham City landet. Hier wird man bereits von seinem Mentor empfangen, kann erste Quests annehmen und wird langsam in das Spiel und DCUO eingeführt.

    Die Annahme von Quests laufen dabei ab wie in jedem anderen RPG auch. Man geht zu einem Questgeber, nimmt einen Auftrag an und wird für dessen Abschluss dafür belohnt. Für das Abarbeiten von Quests, gibt es Items, Geld und Erfahrungspunkte und so steigt man langsam aber sicher von Level 1 bis vorerst Level 30 auf.

    Zusätzlich wird wie auch in WoW und Co. Wert auf PvP gelegt. Hierzu gibt es ein Dienstmenü, über welches man sich z.B. in Arenen vergnügen kann, oder bestimmte Legenden-Missionen erledigt, in denen man dann z.B. auch Batman oder Robin selbst spielt – diese müssen aber erst freigeschaltet werden. Es gibt dann noch Großeinsätze und sogenannte Duos, diese konnte ich aber derzeit noch nicht spielen. Zudem kann man – ich nenne diese Abschnitte mal Bonuslevel – spielen, welche sich Tresor nennen, hier kommt man in einen Tresor z.B. vom Joker und kann dort fette Beute machen.

    Optisch präsentiert sich das Spiel eigentlich ganz ordentlich, auch soundtechnisch ist es wirklich nicht schlecht. Weit entfernte Gebäude poppen auf, doch bei der Größe der Spielwelt ist dies durchaus vertretbar. Die Ladezeiten sind angenehm kurz, ich denke dies liegt daran, das zumindest die Beta komplett von der Festplatte geladen wird.

    Mir selbst hat das Setting zu Anfang nicht gefallen, aber inzwischen liebe ich meinen Helden und die verrückten Quests die es zu erledigen gibt. Ich habe mir auch direkt die Vollversion vorbestellt, welche am 14.01.11 in Deutschland erhältlich sein soll. Bis dahin hoffe ich auf eine Verbesserung der Kommunikation und auf eine bessere Einbindung von Maus und Tastatur. Generell gefällt mir DCUO aber ganz gut und ich denke, wenn Sony hier zeigt, das es doch möglich ist erfolgreich ein MMORPG mit einem monatlichen Bezahlsystem umzusetzen, wird Microsoft dort vielleicht nachziehen.

    Sobald ich die Vollversion besitze und ausführlich angespielt habe, werde ich darüber berichten, bis dahin werde ich noch ein paar Schurken fangen und die Straßen von Metropolis und Gotham City ein wenig sicherer machen. ;)