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    Dungeon Fighter Live

    Posted on by Otti in Games, Xbox 360 | Leave a comment


    Irgendwie hätte ich arm richtig Lust, auf solch ein kurzweiliges RPG-Geschnetzel. Die japanische Version ist mir von dem Spiel bekannt. Leicht abgeändert, soll es unter dem Namen ‘Dungeon Fighter Live: Fall of Hendon Myrre’ für XBL erscheinen.

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    via: PlayXBLA.com 

    The Last Of US Trailer

    Posted on by Otti in Games, PS3 | Leave a comment


    Sony hat während der Spike Video Game Awards 2011 die Katze aus dem Sack gelassen und einen kommenden Exklusiv-Titel angekündigt, welcher mich durchaus dazu animieren könnte, meiner PS3 erneut Leben einzuhauchen.

    The Last of Us erzählt die Geschichte zweiter Hauptcharaktere, welche sich nach einer Zombie-Katastrophe durch den harten Alltag kämpfen müssen. Im ersten Augenblick, hat mich dieser erste Trailer an ‘The Walking Dead’ erinnert und beim Blick auf die Aussnwelt, musste ich unweigerlich an den Film ‘I Am Legend’ denken.

    Sony hat im offiziellen Blog einige Infos zum Spiel veröffentlicht. Demnach möchte Sony mit diesem Titel eine für das Genre neu definierte Spielerfahrung schaffen, welche sich an bekannten Survival- und Action-Elementen bedient und somit eine charaktergetriebene, intensive Geschichte in der Welt der modernen Pest schaffen möchte.

    Wie dem auch sei, mir gefällt der Trailer ganz gut und das Setting ist super. Es mag sein das Zombies langsam zu ausgelutscht sind, doch für ein Survival-Game sind sie noch immer top Statisten. ;) Optisch macht das Spiel wohl einen kleinen Sprung, welcher hoffentlich für einige Ahaaa und Wow Momente in der düster grauen Welt sorgen wird. Verantwortlich für das Spiel ist ‘Naughty Dog‘, welche mit Uncharted bereits mehrfach bewiesen haben, das sie packende Geschichten in passender und optisch ansprechender Umgebung unterbringen können.

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    via: LastOfUs.com via: YouTube.com

    Angespielt: Dark Souls

    Posted on by Otti in Games, Xbox 360 | Leave a comment


    Mit Dark Souls ist ein grandioses RPG für die Xbox 360 veröffentlicht worden, welches absolut nicht mit einem 0815 Casual Hack and Slay zu vergleichen ist… und das ist auch gut so! Der Vorgänger Demon’s Souls galt seinerzeit als eines der härtesten – wenn nicht sogar als das härteste RPG. Publisher Atlus hat es aus dem Land der aufgehenden Sonne, in die neue Welt geholt und somit konnte ich mich bereits mit Demon’s Souls auf der PS3 vergnügen.

    Naja, vergnügen mehr oder weniger, denn dieses untypische RPG schien nicht der Geschmack der breiten Masse zu sein und somit hat mich auch mein Freundeskreis gänzlich allein mit den Kreaturen der Dunkelheit gelassen. Aus Mangel an potentiellen Spielern in meiner Freundesliste habe ich Demon’s Souls schnell an den Nagel gehängt.

    Um so erfreulicher ist es nun für mich zu sehen, das Dark Souls bei vielen Spielen in Deutschland gut ankommt. Es ist schon erstaunlich, wie beliebt ein Nieschenspiel werden kann, wenn man es nur an die große Glocke hängt. Der Weg auf die Xbox 360 hat sich auf jeden Fall gelohnt und ich habe inzwischen ausreichend Spielstunden zu verbuchen, um mir eine Meinung zu diesem Titel bilden zu können.

    Was mich an Dark Souls reizt…
    Der Reiz dieses Spiels liegt für mich in der Herausforderung an sich. Dark Souls gilt wie bereits der Vorgänger, als ein äußerst hartes Spielerlebnis. Hier kann ein schwach anmutender Gegner, zu einer großen Gefahr für Leib und Seele werden und das im wahrsten Sinne des Wortes.

    In vielen Rollenspielen kann man sich durch Blocken, Ausweichen und Rollen vor Angriffen schützen, doch selten kommen diese Techniken wirklich zu tragen. In Dark Souls sind diese jedoch essentiell wichtig! Schnell wird dem hier Spieler klar, dass kopfloses Vorgehen zum vorzeitigen Ende des virtuellen Lebens führen kann.

    Der Tod bringt für den Spieler zudem einiges an unangenehme Konsequenzen mit sich. Fortan geht man als Hüllenloser durch die Welt, ein Zustand, der den Spieler z.B. einiger wirklich guten Online-Gimmicks beraubt. So kann man als Hüllenloser keine von Spielern hinterlassenen Hinweise mehr lesen oder diese zur Hilfe rufen. Zusätzlich verliert man mit dem Tod die bereits gesammelten Seelen, welche in Dark Souls Währung und “Erfahrungspunkte” zugleich sind.

    Doch noch ist nicht alles verloren! Am Ort des Ablebens hinterlässt der Verstorbene die verlorenen Seelen, sowie seine Menschlichkeit. Man hat nun genau einen Versuch diese zu erreichen und wieder an sich zu nehmen. Stirbt man bei diesem Versuch erneut, ist es das gewesen und man kann sich neben den Seelen, auch von der somit verlorenen Menschlichkeit verabschieden.

    Die Tatsache, dass der Tod hier eine wirkliche Konsequenz hat, lässt den Spieler automatisch vorsichtig und mit einer ganz anderen Spielweise an Dark Souls rangehen. Die dadurch geschaffene Atmosphäre ist großartig, und wenn man richtig in seiner Partie vertieft ist, bekommt man stellenweise sogar Angst um die nächste Ecke zu gehen. ;)

    Dieser Umstand in Kombination mit dem recht hohen Schwierigkeitsgrad reizt mich sehr und macht Dark Souls für mich zu einem richtig guten RPG, abseits des typischen Einheitsbreis. Ein handfestes RPG, welches eine richtige Herausforderung, für frustresistente Liebhaber dieses Genres ist.

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    Eine Klasse für sich…
    Eine große Auswahl an Klassen steht dem Spieler zur Verfügung und lässt dabei keine Wünsche offen. Theoretisch könnte man sich aus jeder dieser Klassen einen individuell angepassten Charakter erschaffen, doch wären die nötigen Ressourcen, um beispielsweise einen Ritter zu einem ordentlichen Kampfmagier zu machen, mit unter sehr teuer.

    Jede Klasse spielt sich aufgrund der charakteristischen Eigenschaften einzigartig. Dies wird dem Spieler vor allem dann bewusst, wenn er z.B. als Dieb versucht eine stärkere Waffe zu benutzen. Das recht früh im Spiel erhältliche Drachenschwert z.B. benötigt mindestens eine Stärke von 16, um dieses einhändig und somit ordentlich nutzen zu können. Ein Dieb müsste dazu erst 6 Level aufsteigen und wertvolle Ressourcen verbraten, wohin ein Ritter diesen Zachabel dann direkt schwingen kann.

    Besonders zu Beginn des Spiels ist die Wahl der Klasse ausschlaggebend dafür, wie schwer es unser virtueller Recke am Anfang haben wird. Der Jäger ist für Einsteiger besonders gut geeignet, da er recht ausgeglichen ist und zu Beginn direkt über einen Bogen verfügt. Der Fernkampf ist in Dark Souls stellenweise von unschätzbarem Wert, somit ist der Jäger mit seinem Bogen vom Start an gut ausgestattet.

    Neben den spezifischen Stats jeder Klasse verfügen diese vom Start weg über eine besondere Fähigkeit bzw. Eigenschaft. Der Dieb – welcher auch meine Wahl gewesen ist – verfügt direkt über einen Generalschlüssel, mit dessen Hilfe sich die eine oder andere Tür direkt öffnen lässt. Zusätzlich kann jede Klasse eine Gabe auswählen, welche ihm im weiteren Verlauf des Spiels zur Verfügung steht.

    Das richtige Werkzeug…
    Das Waffenarsenal von Dark Souls ist ordentlich groß und lässt keine Wünsche offen. Doch die Wahl der richtigen Waffe ist hier nicht immer eine Frage der persönlichen Vorliebe. Mit der Wahl der Klasse legen wir wie üblich den Grundstein für die von uns bevorzugte Waffenklasse. Im Verlauf des Spiels findet sich zwar einiges an Kriegswerkzeug, doch nicht alles ist unbedingt brauchbar.

    Es ist durchaus angebracht, das ein Speerkämpfer in engen Gängen die Gegner ein wenig näher an sich rankommen lässt und zugunsten von mehr Bewegungsfreiheit von seiner bevorzugten Waffe z.B. auf ein Kurzschwert wechselt. Je nachdem mit welcher Waffe man arbeiten möchte, ist der zur Verfügung stehende Platz von entschiedener Bedeutung. Doch nicht nur wir haben es schwer in engen Gängen mit großen Waffen zu kämpfen, auch unsere Feinde haben damit ihre Probleme, was durchaus ausgenutzt werden kann.

    Hat man sich erstmal auf eine Waffe eingeschossen und diese für sich entdeckt, gibt man sie auch nicht so schnell wieder her. Bei einem Schmied können wir Waffen und Rüstungen verstärken, was wiederum für tiefe Einschnitte im Seelen-Portemonnaie sorgt. Im Gegensatz zu vielen anderen Rollenspielen behält man seine Waffen aus diesem Grund weitaus länger, bevor man sie durch eine andere ersetzt. Das Gleiche gilt für Rüstungsteile, welche wir zwar häufig von unseren Gegnern erbeuten, doch grad zu beginn des Spiels nur selten von Nutzen sind.

    Besondere Gegner belohnen uns mit besonderen Seelen. So können die Seelen mancher Bosse in Kombination mit vorhanden Waffen zu einem gefährlichen Kampfgerät werden. Diese Umwandlung nimmt ebenfalls der Schmied für uns vor, doch zuvor wird für diesen Vorgang wieder ein besonderes Item benötig. Da gute Waffen nur selten zu finden sind, sollte man diese auch pflegen. Rechtzeitig warnt ein Hinweis, auf den drohenden Verlust durch Verschleiß. Spätestens dann ist der Wechsel zu einer Alternative sinnig und der Gebrauch eines Reparatursatzes oder der Besuch des Schmiedes unverzichtbar.

    Kleiner Tipp: Ziemlich zu Beginn des Spiels ist es möglich, ein mächtiges Drachenschwert für sich zu gewinnen. Dieses ist, ohne Probleme für jeden zu bekommen, es bedarf dazu lediglich einen Bogen und ausreichend Pfeile. Das Schwert benötigt wie oben bereits erwähnt, eine Stärke von 16, um dieses einhändig führen zu können. Doch auch mit einer Stärke von 13-14 ist es als beidhändige Waffe nicht zu unterschätzen und äußerst mächtig. Der Grundschaden von 200 ist nicht zu verachten und erleichtert die kommenden Spielstunden enorm.

    Zeig mir den Weg…
    Hat man sich für eine Klasse entschieden, wird man durch ein äußerst kurzes Tutorial in die Welt von Dark Souls eingeführt. Hier trifft man auch auf einen der ersten “Bossgegner”, an welchem viele Spieler bereits gnadenlos verzweifeln, obwohl dieser im Gegensatz zu vielen kommenden Bossen sehr, sehr leicht zu legen ist — wenn man weiss, wie man es anstellt.

    Unsere erste Aufgabe soll es sein, zwei Glocken zu läuten, welche sich an unterschiedlichen Orten befinden. Gut und schön, das soll das Problem nicht sein, doch wo finden wir diese Glocken? Spätestens jetzt fällt vielen Spielern auf, dass Dark Souls gänzlich ohne Map auskommt. Hier gibt es keine leuchtenden Wegweiser, keinen Kompass, der uns führt oder sonstige Navigationshilfen, die uns durch unser Abenteuer begleiten.

    Generell ist der Informationsgehalt des Spiels recht übersichtlich. Man ist sich zwar stets seiner Aufgabe bewusst, doch Informationen zur Erfüllung des Missionsziels werden nur in kleinen Happen gegeben. Auch Ingame Informationen zu Items oder der Möglichkeit einen Eid abzulegen und den möglicherweise daraus resultierenden Konsequenzen, gibt es nur wenig. Hier ist es hilfreich, sich generelle Informationen, aus einer übersichtlichen FAQ zu ziehen. Dark Souls, als auch Demon’s Souls, gehören für mich zu den wenigen Spielen, für die sich die Anschaffung eines Guides durchaus lohnen kann.

    Ich bin der Farmer…
    Bisher sind Demon’s Souls und Dark Souls die einzigen Spiele, mit einem derartigen Levelsystem – zumindest kenne ich selbst kein anderes Spiel, welches darüber verfügt. Tritt man einen Gegner aus dem Leben, bekommt man dafür Seelen gutgeschrieben. Anders als in jedem 0815 Rollenspiel, gibt es für das Legen von Gegnern keine zusätzlichen Erfahrungspunkte, welche für einen automatischen Levelaufstieg sorgen.

    Die so gesammelten Seelen kann man beim NPC gegen Waren eintauschen. Waffen, Rüstungen, Schmuck oder magische Gegenstände, finden sich im Reparatur der Händler. Doch sollte man vor dem Kauf immer abwägen, ob man die gesammelten Seelen in Ausrüstung investieren möchte oder gar muss. Nicht nur die oben benannten Items werden mit den Seelen gekauft, sondern auch der Aufstieg zum nächsthöheren Level.

    Pro Levelaufstieg kann man einen seiner Stats um jeweils einen Punkt verbessern. Für jeden weiteren Levelaufstieg muss man zunehmend tiefer in die Seelentasche greifen und so überlegt man es sich in der Tat zweimal, worin dieses kostbare Gut zu investiert ist. Der Wert dieser Ressource ist also Items und somit ist der Verlust durch den Tod mitunter richtig ärgerlich, da unter Umständen einige Levelups dadurch verloren gehen können.

    In Zeiten, in denen Seelen Gold wert sind, werden altmodische Zahlungsmittel vollkommen außer Acht gelassen. Es ist also nicht möglich, seelenlose Gegenstände beim nächsten Händler zu verkaufen und so in klingende Münze zu verwandeln. Die gesammelten Items können also nicht zusätzlich an den Mann gebracht werden und verbleiben als totes Kapital im Inventar.

    Da man also nicht durch den Verkauf von Items an zusätzliche Seelen für den nächsten Levelup kommt, bleibt einem nichts anderes übrig, als diese zu farmen. So ist es in Dark Souls absolut keine Seltenheit, ein Gebiet mehrmals zu durchqueren, um die dortigen Gegner ihrer Seelen zu berauben.

    Entfache dieses Feuer…
    Eher früher als später hat man sein Leben verwirkt. Anders als im Vorgänger findet man sich in solch einem Fall an einem Leuchtfeuer wieder. Diese sind im ganzen Land verteilt und diesen als Spawnpunkt, wobei man dann als Hüllenloser jeweils beim zuletzt besuchten bzw. entfachten Leuchtfeuer startet. Doch die Leuchtfeuer übernehmen noch andere Funktionen, so kann man hier seinen Vorrat an Estus-Flakons wieder aufstocken, welches die einzigen Heiltränke dieser Art im Spiel sind. Ansonsten sind Heiltränke in der Welt von Dark Souls weder zu finden, noch käuflich zu erwerben.

    Auch für einen Levelaufstieg ist ein Leuchtfeuer zu besuchen, doch wie alles im Leben, sollte auch diese Entscheidung gut überlegt sein. Durch den Besuch eines Leuchtfeuers kommt man zwar in den Genuss frischer Estus-Flakons oder kann sich einen Levelaufsteig erkaufen, doch der Preis dafür kann unter Umständen recht hoch sein. Bei jeder Rast respawnen die Gegner in der näheren Umgebung erneut und somit darf man sich wiederholt durch diese durchschlagen.

    Du bist nicht allein…
    Das Schöne und Einzigartige an Dark Souls ist, das man niemals wirklich allein zu sein scheint. Ständig läuft man schemenhaften Gestalten über den Weg, welche symbolisch für reale Spieler stehen, die sich gerade an genau diesem Ort befinden. Diese Spieler können uns nützliche Informationen hinterlassen, welche von uns in Form einer Notiz gelesen werden können. Teilweise beinhalten diese Notizen wirklich hilfreiche und nützliche Informationen, doch teilweise wird man auch durch falsche Aussagen in die Irre geführt.

    Immer wieder finden sich Blutlachen auf dem Boden, mit denen man interagieren kann. Klickt man eine solche Blutlache an, wiederholt sich der Todeskampf eines realen Spielers. Hier wird der Verstorbene ebenfalls durch eine Geistergestalt dargestellt und man sieht die letzten Sekunden vor seinem Tod. Wodurch dieser letzten Endes gestorben ist, kann diesem Rückblick nicht entnommen werden, jedoch ist diese ein Hinweis auf eine drohende Gefahr.

    Neben normalen Spielernotizen, welche in einem rötlichen Licht schimmern, stolpert man ab und an über helle Rufzeichen. Diese Zeichen werden von Spielern auf den Boden gemalt, welche an dieser Stelle um Hilfe bitten. Somit ist es möglich, on the fly in ein anderes Spiel einzutauchen, um gemeinsam Bossgegner zu legen und knifflige Stellen zu umschiffen. Rufzeichen können allerdings auch von NPCs stammen, welche uns z.B. aufgrund eines abgelegten Eids, in bevorstehenden Kämpfen unterstützen.

    Es gibt jedoch nicht nur menschliche Mitstreiter, sondern auch menschliche Widersacher. Diese können durch Hilfe eines speziellen Items, in die Welt fremder Spieler eintreten, und dort als Phantom den Zweikampf suchen. Ein solcher Besuch kann sehr überraschend kommen und äußerst unangenehm sein. Aus diesem Grund kann man solch bösartige Überfälle anprangern und solche Spieler auf eine öffentliche Ächtungsliste setzen. Diese ist z.B. beim Bishop für jeden käuflich zu erwerben und somit einzusehen. Wer nicht unbedingt Lust auf die Story des Spiels verspürt, kann sich also auf die Jagd nach Sündern begeben.

    Indirekt können sich Spieler auch gegenseitig unterstützen, z.B. durch die gemeinsame Rast an einem Leuchtfeuer. Erholt man sich grade selbst bei gemütlicher Lagerfeuerromantik und ein menschlicher Mitstreiter gesellt sich “unbewusst” zu Euch, werdet Ihr dafür mit einem zusätzlichen Estus-Flakons belohnt. Setzte man sich durch ihre Lage günstig gelegene Leuchtfeuer und verweilt dort für einige Zeit, kann man ggf. mit einer Vielzahl an zusätzlichen Heiltränken sein Abenteuer fortsetzen.

    Und die Moral von der Geschichte…
    Ich bin kein großer Fan von der verbissenen Jagt nach Gamescore oder Trophäen, doch eine virtuelle Auszeichnung, für den erfolgreichen Abschluss dieses Spiels, wäre sicherlich eine feine Angelegenheit – doch ob ich diese jemals bekommen werde, steht auf einem anderen Blatt. Wer sich auf Dark Souls einlässt, sollte äußerst frustresistent sein und sich damit abfinden, dass der Spieldurchlauf aller Wahrscheinlichkeit nach nicht innerhalb von 10 Spielstunden abgefrühstückt sein wird.

    Ich persönlich finde Dark Souls ganz große Klasse. Hier handelt es sich für mich um ein Spielerlebnis der ganz besonderen Art, welches trotz zahlreich frustrierender Momente, stets zum Weitermachen animiert. Hat man hier einen der Bossgegner elegant auf die Matte geschickt, ist man danach schon ein Stück weit stolz auf diese Leistung. Die Atmosphäre, die hier durch Gameplay und Sound geschaffen wird, ist einzigartig und machen dieses Spiel für mich zu einem der top Titel in diesem Jahr.

    Eine generelle Kaufempfehlung würde ich nur demjenigen aussprechen, der wirklich gewillt ist, sich mit einer harten Nuss auseinanderzusetzen. Casual Gamer, welche glauben das World of WarCraft das Mass aller RPG-Dinge ist oder denken, das stumpfsinnige Rumgekloppe in einem Hack and Slay sei schwer, würde ich vom Kauf abraten. Grundsätzlich sollten Unentschlossene sich vor dem Kauf auf den Weg in die örtliche Videothek machen, um sich Dark Souls mal über ein Wochenende mal anzuschauen.

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    BF3 First Mission & Hi-Res

    Posted on by Otti in Games, PS3, Xbox 360 | 5 Comments


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    Jaja, ich weiss… wieder Battlefield 3 bla, bla, bla. Aber was soll ich tun, hier bin ich nunmal – und das gebe ich ja auch zu – der absolute Fanboy. Schließlich bekommt Battlefield nicht jedes Jahr einen weiteren Teil spendiert, wohl gemerkt Battlefield, nicht Bad Company. Zwischen Battlefield 2 und Battlefield 3 liegen nun runde 6 Jahre, da darf man sich auf einen weiteren Titel der Serie freuen.

    Oben im Clip ist die erste Mission des kommenden Shooters zu sehen, welcher offiziell am 27. Oktober zu haben sein wird. Im Gegensatz zu früher erinnert mich dieser Clip schon an die scripted Action von Call of Duty, wobei diese weder hier, noch in Call of Duty eine schlechte Figur abgibt. Auch wenn es mir hauptsächlich um den Multiplayer Part des Spiels geht, hoffe ich auch als Solist gut unterhalten zu werden.

    Via Twitter hat d0n7bl1nk Screenshots gepostet, welche im Gegensatz zu diesem Video hier deutlich zeigen, was für einen Unterschied die Installation auf der Xbox 360 auszumachen scheint. Anhand der Screenshots würde ich auch direkt sagen, das die viel bejammerte Beta nun wirklich nichts von Hi-Res hatte… also, installieren lohnt sich!

    Battlefield 3, Xbox 360, ohne Installation und somit ohne Hi-Res Texturen ( Original Bild )

    Battlefield 3, Xbox 360, mit Installation und somit mit Hi-Res Texturen ( Original Bild )

    Ich denke man sieht hier so so ganz gut die Unterschiede, besonders am der Oberfläche des Tisches. Beide Screenshots in der originalen Auflösung, habe ich hier für den direkten Vergleich zusammengefasst. Auf der PS3 dürften die Bilder dann ähnlich aussehen, also auch hier kein Vergleich zur Beta.

    via: BF3Blog.com

    Angespielt: Rage

    Posted on by Otti in Games, Review, Xbox 360 | Leave a comment


    Angespielt ist in diesem Falle gut gesagt. Ich habe Rage nun runde 11 Stunden gespielt und es ist noch kein Ende in Sicht. Kein Wunder, wo Matt Hooper von id Software die Spielzeit für Haup- und Nebenquests in einem Interview mit ungefähr 25 Spielstunden beziffert. Diese 25 Spielstunden kann man auch Koop absolvieren, was recht unterhaltsam werden dürfte, aber von mir noch nicht getestet wurde.

    In Rage schlüpft man in die Rolle eines Arche-Besatzungsmitglieds. Diese Archen waren ein Projekt der Regierung, deren Teilnehmer ausschließlich Freiwillige waren. Diese sollten die Zivilisation nach dem bevorstehenden Aufprall eines Asteroiden wieder aufbauen. Sie werden in einen Kälteschlaf versetzt um so auf bessere Zeiten warten zu können. Nicht alle haben die Wartezeit von 106 Jahren überlebt und die Welt sieht auch nicht aus wie angenommen. Den Aufprall des Asteroiden haben mehr Menschen überlebt, als gedacht.

    Es haben sich Siedlungen gebildet, in welchen es sich fast gesittet leben lässt. Räuberbanden machen das Ödland unsicher und zu allem Überfluss, gibt es die ‘The Authority’ – die Regierung, welche nicht überall gerne gesehen ist. Als wenn das nicht schon genug wäre, muss man stets mit Angriffen durch Mutanten rechnen, welche allem Anschein nach durch die kosmische Strahlung des Asteroiden auf den Plan gerufen wurden… doch diese Vermutung scheint trügerisch.

    Als Überlebender der Arche ist man ein gefragtes Objekt, denn die Regierung ist sehr an uns interessiert und Banditen wittern einen fetten Deal für schnelles Geld. Es stellt sich heraus, das die Besatzungsmitglieder der Arche durch Nanobots gepimt wurden, zudem verfügen sie über einen ‘integrierten’ Defibrillator, welcher uns ggf. das Leben retten kann und das ist auch bitter nötig. An Board jeder Arche befinden sich ID-Discs, welche für die Regierung wertvolle Informationen enthalten und Stück eines Puzzels um das üble Treiben der Obrigkeit sind.

    Das Spiel kommt für die Xbox 360 auf 3 DVDs daher. Es ist ratsam mindestens die ersten beiden DVDs auch zu installieren, denn dies verringert nicht nur die Ladezeiten, sondern verhindert auch das unschöne Aufpoppen von Texturen. Generell sind die Texturen in dem Spiel stellenweise sehr matschig. Doch dies bricht der Mad Max Endzeitstimmung nichts ab und es bleibt auch oft keine Zeit, sich damit zu beschäftigen.

    Ungewöhnlich für ein Spiel von id Software ist es, das man sich via Quests durch das Spiel hangelt. Dabei gilt es zahlreiche Aufgaben und Nebenquests zu erfüllen, was mich ein wenig an Borderlands erinnert… an Borderlands ohne RPG-Elemente. Hätte id derartige RPG-Elemente eingebaut, wäre Rage sicherlich ein besseres Borderlands geworden. ;)

    Durch Abschluss von Missionen bekommt man klingende Münze oder erspielt sich weitere Gadgets. Während der Missionen findet sich in der Spielwelt allerlei Tand, welchen man beim Händler ebenfalls gegen Asche eintauschen kann. Das so verdiente Geld, investiert man in Waffen, Munition, Baupläne oder Verbrauchsgüter. Dank Bauplänen ist es dann möglich, z.B. verbesserte Munition herzustellen, Wachroboter, Selbstschussanlagen oder Zubehör wie Schlossknacker. Insgesamt gesehen eine interessante Angelegenheit.

    Es gibt noch mehr Wege an Geld zu kommen, so kann man z.B. in größeren Siedlungen an Autorennen teilnehmen, in welchen man sich nicht nur zeitlich messen kann, sondern auch durch den Einsatz von Waffengewalt. Bestückt mit Minigun, Rakten, Minen, Hover-Geschützen und weiteren Nettigkeiten, kann man sich wahrlich heisse Rennen liefern. Doch auch durch Karten und Würfelspielen ist ein schneller Dollar zu machen.

    Besonders gut gefällt mir das Gunplay, denn Rage ist ansonsten ein Shooter der alten Schule. Ganz in id Manier gibt es ein klasse Waffenarsenal, welches durch Upgrades schlagkräftiger wird und durch bis zu vier unterschiedlichen Munitionstypen keine Wünsche offen lässt. Besonders gut gefällt mir der Wingstick ein Bumerang mit tödlichen Klingen bestück und durch Elektronik sehr treffsicher und effektiv. Auch die Armbrust weiss durch Elektro-, Dynamit- und Hypnobolzen zu gefallen. Letztere lassen die Kontrolle des Gegners zu, bevor man diesen effektvoll in die Luft jagt. Gegner lassen sich mit diesen Waffen in ihre Einzelteile zerlegen, so wie man es aus dem Hause id gewohnt ist.

    Die Storyline ist ein wenig flach und schwammig und es will zu Beginn auch keine richtige Stimmung aufkommen. Erst im späteren Spielverlauf werden die Gegner anspruchsvoller und die Spannung steigt. Der Sound ist super und die Geräuschkulisse in verlassenen U-Bahn-Tunneln kann schon für einen kurzen Schockmoment sorgen. Zudem sind die gegnerischen Mutanten wirklich sehr fix, hangeln sich an Wänden und unter den Decken entlang und können den Spieler so von jeder Seite aus angreifen.

    Ich bin gespannt, wie lange ich noch an dem Spiel sitzen werde. Als FPS ist Rage auf jeden Fall sein Geld wert. Wer auf Oldschool-Action steht und sich fernab der Story eine Auszeit nimmt, um vielleicht Rennen zu fahren, der wird gut unterhalten. Das Gameplay ist gut, die Steuerung geht einem Super von der Hand und so steht dem gepflegten Ballerspaß nichts im Wege.

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    via: Gamespot

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