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    Google Galaxy Nexus

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    Im offizielle YouTube-Kanal zum Google Galaxy Nexus ist der Clip ‘Introducing Galaxy Nexus. Simple, beautiful, beyond smart’ zu finden, welcher das neue Rennpferd von Samsung zeigt. Frisch online ist auch die Website zum Gerät. Hier werden einige Features von Ice Cream Sandwich, sprich Google 4.0 vorgestellt. Ein nettes Gerät, welches ich mir sehr gut in meiner Hosentasche vorstellen kann. ;)

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    Edit: Der Caschy hat sich in aller Hergottsfrühe aus dem Bett gepellt um das Google Event verfolgen zu können. In seinem Blog finden sich interessante Informationen und Bilder zum Nexus – ein Blick lohnt sich!

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    Die Xbox Input Machine

    Posted on by Otti in Gadgets, Gaming | Leave a comment

    Ende letzter Woche habe ich ein neues Stück Hardware testen können, welches unter Konsoleros zu gleichen Teilen gehasst und vergöttert wird. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Xbox Input Machine in der dritten Generation, kurz XIM3.

    Nach langer Zeit habe ich in der letzten Woche endlich wieder eine Runde Battlefield Bad Company 2 zocken können und habe dabei leider kräftig abgestunken. Besonders ein Spieler schien es auf mich abgesehen zu haben, welcher mir als Sniper das virtuelle Leben nicht nur einmal ausgeknipst hat. Zwei Matches später, landete ich mit diesem Spieler in einem Squad und wir unterhielten uns. Er gestand mir, dass er mit der XIM3 zocken würde, worauf meine Neugier geweckt wurde.

    Ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion ins Rollen bringen, sondern meine Erfahrungen mit der XIM3 mitteilen. Jeder soll für sich entscheiden, mit welchem Eingabegerät er gerne zocken möchte. Die Tests mit der XIM3 haben mir eindeutig gezeigt, dass es dort draußen viele Spieler gibt, welche einen solchen Zusatz nutzen, aber dies nicht zugeben wollen, wie es besagter Spieler aus England mir gegenüber getan hat.

    Zusammen mit Marco ‘dh3lix’ von Brainhack.de, habe ich bereits zwei Nager für Konsoleros testen können. Seinerzeit haben wir die xScorch für die Microsoft Xbox 360, sowie die Fragnstein für Sonys PS3 unter die Lupe genommen. Beide Mäuse nutzen für das Movement einen zusätzlichen Controller, welcher dem Nunchuck der Wii oder dem Sony Move Navigation Controller recht ähnlich ist. Welche Erfahrungen wir mit diesen Geräten gemacht haben, könnt Ihr hier im Blog und bei Marco nachlesen.

    Was ist nun der Unterschied zur XIM3? Hierbei handelt es sich um einen Adapter, welcher den Anschluss von Maus und Tastatur an die Xbox 360 zulässt. Es gibt hierbei Eingabegeräte, welche vom Hersteller selbst als bevorzugte Hardware genutzt und empfohlen werden. Für meinen Test bestand mein anfängliches Setup lediglich aus einer 0815 Tastatur und einer kleinen Notebook-Maus von Asus.

    Die Spielerfahrung mit diesem Setup war schon top, doch ich wollte wissen, ob man dieses Spielgefühl mit der richtigen Hardware noch toppen kann. So legte ich mir die Logitech G500 zu und sorgte mit QcK von SteelSeries für einen angemessenen Untergrund. Die Tastatur habe ich zunächst so belassen. Der Unterschied war enorm!

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    Wie die Steuerung mit Maus und Tastatur funktioniert, muss ich wohl nicht erklären. Der wesentliche Unterschied zur xScorch und Fragnstein ist, dass man a) seine bevorzugte Hardware nutze, kann und b) ein absolut präzises Micromovement hat. Meiner Meinung nach ist die Steuerung zu mindestens 98% mit der eines PCs zu vergleichen. Wie kommt dies zustande?

    Es ist schwer ein Spiel mit Maus und Tastatur zu spielen, welches für die Steuerung mit dem Daumen konzipiert wurde. Da man grad in schnellen Spielen nicht das nötige Feingefühl entwickelt, um ruhig und präzise mit dem Gamepad zu zielen, nutzen Konsolenspiele einen ‘Target-Assist’, einen kleinen Helfer, welcher dem Spieler das Zielen ein wenig erleichtern soll.

    Dieser Helfer würde bei einer 1:1-Übersetzung der Steuerung dafür sorgen, dass sich diese mit Maus und Tastatur sehr ruckartig anfühlt. Das fehlende Feingefühl im Bezug auf das Micromovement, würde das Spielgefühl dann endgültig ins Abseits kicken. Die XIM3 nutzt die Smart Translator Technologie, welche genau dies verhindern soll.

    Jedes Konsolenspiel nutzt eine andere Look-Mechanik und eigene Variablen für DeadZone, Geometrie, Empfindlichkeit, Beschleunigungs-Regionen, asymmetrische Empfindlichkeit und non-linear Movement. Diese Werte beeinflussen nicht nur das Handling Ingame, sondern auch die Nutzung der Zielhilfe. Im Spiel Call of Duty Black Ops kann man in der Last-Kill-Szene am Ende eines Matches gut sehen, das selten punktgenau vom Spieler gezielt wurde. Gebe es hier keine Hilfe, würde sich manch ein Gamer sicher nicht mehr in der TopTen wiederfinden.

    Smart Translator stellt nun sozusagen das jeweilige Spielprofil zur Verfügung, welches über die nötigen Variablen verfügt, um die Übermittlung von Maus und Tastatur möglichst zeitnah und genau umzusetzen. Die aktuelle Smart Translator List beinhaltet bereits eine ganze Latte an Spielen, welche von der XIM3 unterstützt werden.

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    Die aktuelle Firmware bringt auch die Smart Translator List auf den neusten Stand. Der Spieler kann sich nun individuell die Belegung von Maus und Tastatur anpassen und diese in einem Profil ablegen, was dank des integrierten LCD Bildschirms der XIM3 in Echtzeit erledigt werden kann. Anders als bei der xScorch oder Fragnstein, muss man hier also nicht unbedingt eine Verbindung zu einem PC herstellen, um seine Profile anzupassen – doch mit dem XIMManager wäre auch dies problemlos möglich.

    Ein weiterer Vorteil der XIM3 ist, das man hier in seinen Profilen für die Maussteuerung eine alternative Steuerung festlegen kann. Legt man z.B. in Spielen wie CoD:BO oder BFBC2 mit einem Gewehr an, verringert sich die Zielgeschwindigkeit, um Daumenspielern eine bessere Steuerung zu ermöglichen. Man kann die Maus mit der XIM3 nun so konfigurieren, dass z.B. beim Zielen mit der rechten Maustaste automatisch eine höhere Empfindlichkeit vorgesehen ist und somit diesen Unterschied ausgleichen.

    Auch ist es möglich, für ein Spiel mehrere Profile zu nutzen, was in Spielen wie BFBC2 sehr nützlich sein kann. Hier kann man sich jeweils ein Profil für den Fußsoldaten, eins für Piloten und eins für Fahrzeuge anlegen. Durch das Drücken einer definierten Taste kann man die Steuerungsprofile nun just in time Umschalten. Dies ist weder mit xScorch, noch mit der Fragnstein möglich, daher wird die Steuerung von Fahrzeugen mit diesen Nagern oft zum Krampf.

    Möchte man auf ein zusätzliches Profil verzichten, kann man direkt zum Controller greifen und damit weiterspielen. Das Signal des Controllers wird durch die XIM3 durchgeschliffen, somit ist eine Steuerung sowohl mit Maus und Tastatur, als auch mit dem Controller jederzeit möglich. Wer durch xScorch der Fragnstein an die Steuerung mit Zusatzcontroller anstelle einer Tastatur gewöhnt ist, kann an der XIM3 auch den Move Navigation Controller von Sony nutzen.

    Es gibt eine deutsche Fangemeinde, welche hier im offiziellen Forum zu finden ist. Das rege Interesse an XIM3 zeigt deutlich, das nicht jeder Konsolero ein Sesselzocker ist. Wer weitere Informationen benötigt, findet diese auf der Homepage (FAQ) des Herstellers, wo es auch einige Video-Tutorials, sowie Gameplay-Videos zu sehen gibt.

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    Wer aufgrund der Gameplay-Videos glaubt dank XIM3 zum absoluten Ruler zu werden, den muss ich leider enttäuschen. Man hat definitiv eine präzisere Steuerung, welche gerade der Sniper Klasse zugutekommt, doch man spielt dadurch nicht besser! Besonders in hektischen Situationen werden sich viele die unkomplizierte Steuerung des Controllers wünschen.

    Der zweite Nachteil der XIM3, ist der relativ hohe Anschaffungspreis, welcher sicherlich den Wald, Wiesen und Sesselzocker abschrecken wird. Meine Bestellung hatte am 19.07.2011 satte 199,66 Dollar auf dem Tacho, davon waren allein 49,67 Dollar für den Priority Versand mit FedEx – welcher allerdings extrem schnell gewesen ist, denn innerhalb von nur 3 Werktagen, war die Lieferung da.

    Durch den Wechselkurs belief sich die Rechnung somit auf 144,91 Euro und das nur für die XIM3. Zusätzlich muss man ggf. noch mit Kosten für eine ordentliche Maus und Tastatur rechnen, auch ist ein kabelgebundener Controller unbedingt vonnöten. Für die Logitech G500 inc. Mauspad, habe ich runde 50 Euro auf den Tisch gelegt. Knappe 200 Euro als Anschaffungspreis sind somit eine Investition, welche sich nur für Gaming Freaks und Nerds rechnet.

    Wer Maussportler ist oder unbedingt werden will, ist mit der XIM3 derzeit am besten beraten. Definitiv liefert dieses Gerät die beste Steuerung und lässt einen glauben, man würde an einem PC zocken. Ein separat erhältliches Kabel ermöglicht es zusätzlich, die XIM3 auch an Sonys PlayStation 3 zu nutzen. Gerüchte über eine mögliche Sperrung des Accounts bei Nutzung der XIM3 sind übrigens nur Gerede, denn Microsoft selbst hat dem Hersteller bestätigt, dass dieses Gerät zwar nicht von Microsoft zertifiziert ist, aber gegen keinerlei Nutzungsbedingungen verstösst.

    Mein persönliches Fazit lautet… es ist zwar ein wirklich top Klamotte, wenn man das Spielen mit Maus und Tastatur gewohnt ist, doch mir ist das Spielerlebnis so zu hektisch. Aus diesem Grund bleibe ich beim Gamepad.

    Samsung Super WriteMaster

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    Vorgestern habe ich nach rund fünf Jahren meinen kleinen Mac mini zum ersten Mal neu aufgesetzt und ausgemistet. Leider ist mir dann siedeheiß eingefallen, dass mein SuperDrive nicht mehr ganz rund läuft und ab und an die Annahme eines Silberlings verweigert.

    Somit musste ich dann auf eine Installation via USB umdisponieren, was aufgrund der Tatsache, das ich mit dem defekten SuperDrive die originalen DVDs nicht einlesen konnte, mittelschwere Krämpfe verursacht hat. Wie dem auch sei, es hat dann funktioniert, doch für die Zukunft musste jetzt eine Lösung her, denn immerhin läuft der Kleine ja noch.

    Ich habe mich für eine externe USB Lösung entschieden und bin nach langer Suche im Netz, auf den Super WriteMaster aufmerksam geworden, dem SE-S084D von Samsung. Das ist ein stylischer Slim DVD Writer, welcher 2010 mit dem iF Produkt Award ausgezeichnet wurde.

    Leider setzt Samsung auf das Tray Load System, was in meinen Augen immer einen recht wackeligen Eindruck vermittelt, doch man kann hier ruhigen Gewissens sein. Das Gerät ist schön schmal und mit 182 x 175 x 60mm nicht viel größer als eine normale CD / DVD Hülle. Bei einem Gewicht von 270g ist es zudem recht leicht und ist daher auch mobil gut zu einsetzbar.

    Angeschlossen wird das SE-S084D über das mitgelieferte USB 2.0 Y-Kabel. Der nötige Strom kommt direkt via USB, sollte ein Port dafür nicht ausreichen, kann das Kabel im Bedarfsfall in einen weiteren Port gestöpselt werden. Am Mini ist aber ein Port ausreichend und auch am Sony Vaio VGN-TX5MN, sowie Asus Eee PC 1000HA, gibt sich das Laufwerk mit einem Port zufrieden.

    Dank AV Connectivity kann man Bilder, Musik und Vidos direkt an einem Samsung TV betrachten, was ja auch ein nettes Gimmick sein kann. Technisch ist das Laufwerk top ausgestattet, im normalen Betrieb – z.B. DVD gucken – ist es nicht unaufdringlich laut. Für ein USB 2.0 Gerät, können sich die folgenden Werte ebenfalls sehen lassen:

    • DVD+R Write 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD+R Read 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD-R Write 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD+R Read 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD+R Dual LayerWrite 6x (8.1 MB/sec)
    • DVD+R Dual LayerRead 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD-R Dual Layer Write 6x (8.1 MB/sec)
    • DVD-R Dual LayerRead 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD+RW Write 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD+RWRead 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD-RW Write 6x (8.1 MB/sec)
    • DVD-RW Read 8x (10.8 MB/sec)
    • DVD-RAM Write 5x (6.75 MB/sec)
    • DVD-RAM Read 5x (6.75 MB/sec)
    • DVD-ROM Write 8x (10.8 MB/sec)
    • CD-ROM Read 24x (3.6 MB/sec)
    • CD-R Write 24x (3.6 MB/sec)
    • CD-R Read 24x (3.6 MB/sec)
    • CD-RW Write 24x (3.6 MB/sec)
    • CD-RW Read 24x (3.6 MB/sec)

    Unter OSX kann das Gerät im laufenden Betrieb angeschlossen werden, es wird sofort erkannt und kann direkt genutzt werden. Auch das Booten und somit reibungslose installieren von OSX ist kein Problem, somit ist ein würdiger und zweckmäßiger Ersatz für das SuperDrive gefunden.

    Unter Windows ist der Einsatz ebenfalls unkompliziert, sollte das Laufwerk dennoch nicht direkt gefunden werden, liegen dem Gerät die Treiber auf DVD bei, zusammen mit einer Auswahl an Software, wie Nero Express Essentials, Nero Vision Express Essentials, Nero ShowTime Essentials, Nero Record Essentials und InCD Essentials, toll nicht?

    Das SE-S084D wird in unterschiedlichen Farben angeboten, rot, gelb, blau, pink, weiss, grau etc. lassen kaum einen Wunsch offen. Bei einem Preis von runden 43 Euro, kann man auch nicht meckern. Vielleicht ist dies auch eine Alternative für MacBookAir User, welche nicht unbedingt zur externen Variante des SuperDrives greifen möchten.

    Mein Fazit lautet somit, das SE-S084D hat ein gutes Preisleistungsverhältnis, funktioniert wunderbar unter Windows, OSX und Linux, gefällt optisch und ist eine gute bzw. kostengünstige Alternative zum SuperDrive.

    Fazit: Solidcase Cover 1.1

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    Endlich finde ich Zeit und habe die Mittel hier vor Ort, um ein kleines Fazit zum Solidcase zu verfassen. Eigentlich habe ich mir vorgenommen, dazu einen kurzen Clip aufzunehmen, doch leider habe ich hier im Krankenhaus nicht die Mittel dazu.

    Ich habe nun mehr als genug Zeit gehabt, dieses sexy Aluminium-Unibody Case im Alltag zu testen. Wie in meinem ersten Beitrag erwähnt, habe ich mir neben dem Schutz des iPhones, sozusagen auch mehr Grip erhofft, um mobile Spiele bequemer zocken zu können.

    Besonders Games, die mit einem eingeblendeten Digipad gespielt werden, sind für mich unangenehm zu spielen, da einfach nicht viel Platz bleibt. Durch das Solidcase vergrößert sich die Grifffläche ein wenig und man kann das iPhone 4 viel besser halten. Somit ergibt sich für mich als Zocker, neben dem eigentlich gewollten Schutz, auch ein positiver Nebeneffekt.

    Eine Woche, bevor ich meinen Aufenthalt im Krankenhaus antreten musste, habe ich mein geliebtes iPhone im Fitness-Studio liegen gelassen. Durch die Ortung von me.com war schnell klar, wo sich das Gerät befindet, ich habe es gesperrt und mich auf den Weg ins Studio gemacht. Das iPhone wurde gefunden, aber nicht direkt als Fundstück abgegeben.

    Stattdessen hat sich der ‘ehrliche’ Finder des Geräts, im Cafe des Studios mit meinem iPhone beschäftigt. Hier war das Solidcase gleich doppelt von Vorteil und zwar aus folgendem Grund. Zum einen konnte ich anhand des Solidcase auf einem Blick erkennen, das es sich da um mein iPhone handeln muss, zum andern hat der Finder vergeblich versucht, die SIM zu entfernen, was aufgrund des Designs vom Solidcase Cover 1.1 nicht ohne Weiteres möglich ist und schon gar nicht ohne das passende Werkzeug. ;)

    Im Krankenhaus war das iPhone dann mein ständiger Begleiter, schließlich war es eine ganze Zeit lang, für mich der einzige Zugang zum Word Wide Web. Ich habe es in der Tasche getragen, es auf Tischen abgelegt und in Schubladen verschwinden lassen. Weder das Case, noch das iPhone 4, haben dabei Kratzer abbekommen. Das Solidcase hat auch nicht an Farbe verloren, ist matt oder stumpf geworden, sondern sieht noch immer aus, wie am ersten Tag.

    Ich bin von diesem Produkt rund rum überzeugt, ich überlege sogar, mir das Cover 1.4 zuzulegen, da ich gerne testen möchte, ob die schwarze Variante nach der gleichen Zeit im Gebrauch, vielleicht eher Spuren aufweist, als das silberne Cover 1.1.

    Der Preis ist natürlich noch ein Knackpunkt, überlegt man aber, dass es sich um eine kleine Auflage handelt, ein Produkt ‘Made in Germany’, aus hochwertigem Material, welches sauber und präzise von Menschenhand bearbeitet wird, kann man die fälligen 98,00 Euro zzgl. Versandkosten als gerechtfertigt ansehen.

    Sofern ich es schaffe, das Cover 1.4 zu testen, wird es wieder einen Clip geben, da man in bewegten Bildern die möglichen Gebrauchsspuren sicher viel besser dokumentieren kann. Ich überlege mir ebenfalls ein vergleichbares Element Case zuzulegen, um diese dann im Video zu vergleichen. Da sich der Import des Element Case preislich nicht mehr all zu sehr vom Solid Case unterscheidet, dürfte dies vielleicht auch einige Nörgler umstimmen. :)

    Mein Fazit lautet also, ein top Produkt zu einem fairen Preis. Die Erweiterung der Produktpalette ist im vollen Gange und ich bin sehr gespannt, wie diese aussehen werden.

    Die iPhone 4 Leichtmetallfelge

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    Seit dem 07. Februar 2011 ist das brandneue Aluminium Unibody iPhone Case von SolidCase zu haben und seit dem 02. März wartet es darauf, von mir endlich seiner Bestimmung zugeführt zu werden, welche der Schutz eines iPhone 4 ist. An dieser Stelle recht herzlichen Dank an SolidCase.de für dieses Reviewexemplar!

    Kommen wir zum Case selbst. Einige von Euch werden sicherlich schon via Twitter über die SolidCase.de und die vier kreativen Köpfe hinter dieser Idee gestolpert sein. Das dreiköpfige Team hat es sich zur Aufgabe gemacht, für das iPhone 4 ein elegantes Case — oder auch Bumper — zu fertigen.

    Dieses Case besteht aus hochfestem Aluminium und wird in vielen einzelnen Arbeitsschritten von qualifizierten Werkzeugmachern in mühevoller Arbeit gefertigt. Dieser Aufwand kann sich sehen lassen, denn aus der anfänglichen Idee ist ein wirklich schönes Case entstanden, welches sich nicht hinter dem bekannten US-Produkt Element Case verstecken muss.

    Das SolidCase ist derzeit in zwei verschiedenen Designs, schräg und gerade, jeweils in Schwarz und Silber zu haben. Erst kürzlich wurde bekanntgegeben, dass es diese Cases zukünftig auch in Gelbgold, Chrom hochglanz und Chrom matt geben soll. Auch Varianten in Weiß- und Rotgold sind wohl geplant.

    Gefertigt werden die farblich neuen Varianten von der Firma Weinbrecht & Kücherer GmbH & Co aus Pforzheim, welche sich unter anderem durch das Vergolden des Medienpreises Bambi einen Namen machen konnte.

    Als Reviewexemplar habe ich nun das SoldiCase Cover 1.1 zur Verfügung gestellt bekommen, welches das schräge Design zeigt. Die Verarbeitung ist rundum wirklich gut und es wird einem bei genauerer Betrachtung schnell klar, das hier nicht nur das Gefühl vermittelt wird, ein wertiges Produkt in Händen zu halten, sondern dies wirklich der Fall ist.

    Das Case ist an vier Punkten der Innenseite gepolstert, was dafür sorgt, dass das iPhone nicht direkt auf blankem Metall anliegt. Aufgrund der Bauweise des Cases, liegt dieses nicht direkt auf dem Metallrahmen des iPhones auf, sondern findet seinen Halt lediglich an dem jeweils oberen und unteren Rand des Gerätes. Dadurch kommt das SolidCase nicht mit der ‘empfindlichen’ Antenne des iPhones in Kontakt.

    Direkt hier in meiner Wohnung, habe ich keinen sonderlich guten 3G Empfang, doch generell wurde dieser durch das Case weder verschlechtert, noch verbessert. Es ist also nicht zu befürchten, das der Empfang durch das SolidCase schlechter wird, wie es bei einem billigen Bumper made in China der Fall sein kann.

    Dies ist für mich das erste Aluminium Unibody Case für das iPhone, zuvor habe ich lediglich den von Apple versendeten Bumper ausprobiert, sowie einige angeblich ultraflache Exemplare aus dem Land der aufgehenden Sonne. Bisherige Varianten aus Kunststoff konnten mich nicht überzeugen, da diese letztendlich auch das Design und die Optik des iPhones mit Füssen getreten haben.

    Zudem habe ich mitunter Bumper gehabt, welche die Schutzfolie des Displays verschoben haben, oder aufgrund der Folie nicht ohne Probleme anzubringen waren. Ich benutze die AG3 Schutzfolie von Luxa2 und diese wird vom SolidCase weder beschädigt, noch verschoben. Leider passt das iPhone inclusive Case nun nicht mehr in meine FitBag, doch auch dieses Problem ist wahrscheinlich lösbar. Ob dem wirklich so ist, werde ich dann in meinem Abschließenden Bericht kundtun.

    Designtechnisch fügt sich das SolidCase sehr gut ein und passt gut zum iPhone, aus diesem Grund und aufgrund der wirklich guten Verarbeitung ist dieses Case für mich derzeit die Nummer Eins. Doch warum möchte ich ein solches Case überhaupt haben?!

    Für mich ein weiterer Punkt, der sich im Laufe der Zeit rauskristallisiert hat. Ich bin viel unterwegs und nutze das iPhone auch gerne zum zocken. Bei Spielen wie Dungeon Defenders oder Galaxy on Fire 2, sammeln sich dabei schon einige Spielstunden an. Gerade Spiele die ein virtuelles Digipad zur Steuerung nutzen, sind für mich nach kurzer Spielzeit ein Graus. Meine Hände sind zwar kompatibel mit Gamepad und Co., doch das dagegen kleine iPhone wir relativ schnell ungemütlich.

    Das SolidCase verschafft mir einen guten und festen Griff, auch wenn es nicht sonderlich viel aufträgt, kann ich für mich sagen, dass ich bei diversen Spielen für mich somit eine angenehmere Steuerung ergibt, da ich das iPhone mit SolidCase einfach besser halten kann.

    Doch all der Luxus hat auch seinen Preis, welcher allerdings in Anbetracht der geleisteten Handarbeit, des verwendeten Materials und der Tatsache, das es sich hier nicht um eine Serienproduktion handelt, sondern um eine super ‘Made in Germany’ Maßanfertigung, doch gerechtfertigt ist. Für 98,00 Euronen geht dieses edle Case über den Tisch… im Gegensatz zum Element Case, welches zum Kaufpreis noch mit Steuern und Zoll belastet wird, ist dies ein konkurrenzfähiger und realistischer Preis.