
Mein Fazit zur diesjährigen Gamescom fällt ein wenig nüchtern aus, denn in diesem Jahr hat mir die Messe nicht sonderlich gut gefallen. Am schlimmsten waren natürlich die stellenweise sehr langen Wartezeiten. Diese gepaart mit dem enormen Andrang und einem Klima, das Fische zum Schwitzen bringt, lässt doch die Vermutung zu, dass sich der Veranstalter des möglichen Andrangs nicht bewusst gewesen ist.
Der Großteil der präsentierten Games stellte eine erneute Fortsetzung einer Fortsetzung dar und lässt keinen Gedanken an wirkliche Innovationen aufkeimen. Die Cash-Cow Videospiele funktioniert und so war der Andrang bei den Publishern, welche einen Großteil des Budgets in die Vermarktung stecken, natürlich am größten.
Auch die viel gelobten und jedes Jahr auf’s Neue von Nerds begafften Messe Babes, waren in diesem Jahr eher sporadisch in den Hallen verteilt. Hat man etwas für’s Auge gefunden, musste man bei näherer Betrachtung feststellen, das Mutter Natur, Schwerkraft und Cellulite auch Messe Babes nicht verschonen. Ist ja wegen der Games da, nicht wahr!? ![]()
Meine Highlights an Games waren kurz gesagt Battlefield 3, Deus Ex Revolution, Mass Effect 3, StarWars: The Old Republic, Jagges Alliance Online, Gears of War 3. Interessant sind allerdings auch Borderlands 2, Rage und WildStar. Spiele wie StarWars: The Old Republic, World of Tanks oder WildStar, treiben den Wunsch nach einem PC als Zockmaschine weiter voran und ich bin mir sicher der wird auch kommen. Sogar optische Graupen wie Legends II habe ich mir angeschaut, welches allerdings mit einer unheimlichen Spieltiefe viele Stunden Spielzeit fressen kann.
Alles in allem war die Gamescom gut – nicht atemberaubend, aber gut. Sie hat definitiv die Vorfreude auf die nächsten Wochen und Monate noch ein wenig geschürt. Für das nächste Jahr wünsche ich mir mehr Platz, mehr Babes und kürzere Warteschlangen. Vielleicht sollte man stets zwei Warteschlangen anbieten um so Leuten, die nur mal einen Blick erhaschen wollen, diesen auch zu gewähren.


