Overwatch – Teamplay is Key

Grundlegende Tipps um Fracht von A nach B zu bringen …

Wie bereits festgestellt, ist Overwatch ein Team-Shooter, welcher eine vernünftige, teamorientierte Spielweise voraussetzt. Dazu müssen Spieler zwangsweise über ihren Schatten springen und statt des bevorzugten Helden die Klasse wählen, die der Spielsituation angemessen ist. Es gibt je nach Spielmodi und eingesetzter Klasse einige Taktiken, wodurch der erfolgreiche Abschluss einer Partie wahrscheinlicher wird. Ein paar grundlegende Tipps möchte ich anhand des Modi Frachtbeförderung geben.

Was ist das Ziel von Frachtbeförderung? In diesem Online-Modus ist es das Ziel des angreifenden Teams, die Fracht zu einem festgelegten Punkt auf der Karte zu transportieren. Die Verteidiger müssen die Angreifer daran hindern, die Fracht innerhalb der vorgegebenen Zeit abzuliefern. Während das Frachtgut sich auf dem Weg befindet, passiert diese mehrere Checkpints. An diesen Checkpoint wird der Timer zurückgesetzt und der Spawnpunkt für die Angreifer hierhin vorgezogen.

Die Ladung wird transportiert, indem sich Spieler des angreifenden Teams in unmittelbarer Nähe zur Fracht befinden. Allein diese Tatsache deutet schon darauf hin, das ein – in Anführungsstrichen – „Rumgammeln“ in der Ferne, nicht zielführend ist. Gleiches gilt jedoch auch für die Verteidiger! Was vielen Spielern scheinbar nicht bewusst ist, ist der Umstand, dass die Fracht auch in entgegengesetzte Richtung bewegt werden kann. Die Verteidiger können die Fracht jeweils zurück zum Startpunkt bzw. Checkpoint befördern. Doch auch dazu müssen sich die Verteidiger in unmittelbarer Nähe zur Fracht befinden. Für diesen sogenannten Zielfortschritt gibt es extra Erfahrungspunkte (EP). (mehr …)

Overwatch – Ego ist Gift für’s Team

Egomanen sind schlecht für das Gemeinwohl …

Endlich, nach langer Wartezeit ist Overwatch vor zwei Tagen erschienen. Nach runden zehn Stunden Spielzeit möchte ich meinen Senf zu Overwatch absondern. Letztendlich ist es kein direktes Feedback zu Overwatch, sondern eine allgemeine Feststellung, die zweifellos auf weitere Spiele umgemünzt werden kann.

Bei Overwatch handelt es sich um einen Team-Shooter, was jedem halbwegs intelligenten Spieler suggerieren sollte, dass hier Zusammenspiel zwingend gefordert wird. Knackpunkt an der Geschichte ist, das sich Teams gemäß Karte und Ausgangssituation aus Offensiv- und Defensiv-Klassen, sowie Tanks und Unterstützern zusammensetzen sollten.

Die Tatsache, das Overwatch zur Familie der Ego-Shooter gehört, nehmen sehr viele Spieler fälschlicherweise zum Anlass, ihrem Ego freien Lauf zu lassen. Ziel dieser Mitspieler ist nicht ein gemeinschaftlicher Gesamtsieg, sondern einzig die Maximierung des eigenen Spaßfaktors, durch Wahl der bevorzugten Klasse. (mehr …)

DOOM – Old School rockt enorm

Ein würdiger Nachfolger für einen absoluten Klassiker …

Am 10. Dezember 1993 veröffentlichte ID Software den ersten Teil einer grandiosen Serie – DOOM ward geboren! Ich habe in jener Zeit viele Shooter gespielt und sie geliebt. Angefangen mit Wolfenstein 3D und DOOM über die komplette Palette an Hexen, Heretic, Rise of the Triad, Descent und Quake.

DOOM 3 erschien 2004 und war für mich eine herbe Enttäuschung. Die Werbung hat seinerzeit mehr versprochen, als der ambitionierte Gamer letzten Endes erhielt. Aus diesem Grund war ich mit DOOM 4 nicht direkt grün. Die offene Multiplayer Beta suggerierte mir zusätzlich, dass meine Visuomotorik inzwischen 23 Jahre nach Release von DOOM 1 doch sehr betagt ist.

Trotz alledem legte ich mir das aktuelle DOOM zu und bereue bisher nichts! Ich war bereits in der Beta-Version darüber erstaunt, dass meine relativ alte Möhre das Spiel noch packt. Eine i7-3770K CPU @3.50 MHz, 16 GB Arbeitsspeicher und eine GeForce GTX 680 mit 4 GB verarbeitet DOOM bestens. (mehr …)

Stellaris – Klasse Space Spektakel

Mein Fazit. Super Paradox! Stellaris kann was …

Am letzten Montag, dem 09.05.2016, veröffentlichte Paradox Interactive mit Stellaris den neuen 4X Strategie Kassenschlager. Innerhalb von 24 Stunden verkauften sich mehr als 200.000 Exemplare, womit der bisherige Umsatzrekord von Cities: Skylines – ebenfalls Paradox – getoppt wurde.

Ich war einer der glücklichen Käufer, der seit Wochen in freudiger Erwartung dem Release entgegensah. Mit Stellaris möchte ich Fuß in alte Gefilde setzen, um wie einst Computerspiele bewusst zu erleben. Wie angekündigt soll dies kein ausgepfeilter Testbericht werden, sondern nichts als meine vorläufige Meinung aus Sicht eines Wiedereinsteigers in dieses Genre. Ein Überblick über das, was ich nach 21 Stunden bisheriger Spielzeit als nennenswert erachte.

Bei Stellearis handelt es sich um ein 4X Strategie oder auch Globalstrategiespiele. Anders als in Echtzeitstrategie wie beispielsweise Ashes of the Singularity, übernimmt der Spieler nicht nur die Kontrolle über diverse Einheiten und Basen. Durch politisches Geschick und der Pflege diplomatischer Beziehungen definiert der Spieler den Werdegang eines ganzen Volkes. (mehr …)

Computerspiele bewusst erleben

Mein Spielverhalten hat sich deutlich geändert …

Explore, Expand, Exploit and Exterminate, zu deutsch Erkunden, Expandieren, Ausbeuten, und Auslöschen. Das sind seinerzeit Tätigkeiten in Computerspielen gewesen, denen ich mich mit wachsender Begeisterung hingeben konnte. Ich bin runde 40 Jahre jung. Im Alter von sechs, hatte ich ersten Kontakt mit einem VC20. Im Verlauf der kommenden Lebensjahre ging ich von nun an die gesamte Palette an Heimcomputern durch, vom Schneider, Atari über C64 und Amiga 500 / 600. Ein 486-DX2-66 war 1992 mein erster Highend-PC.

Das waren Zeiten, in denen Shooter wie DOOM, Hexen, Heretic und Rise of the Triad noch nicht zu haben waren. Spiele wie Kaiser, Hanse, Fugger und Vermeer dominierten den Markt und waren der Trend überhaupt. 1992 spielte ich den ersten Teil von Sid Meier’s Civilization noch auf dem Amiga. Mit der Anschaffung des PCs gönnte ich mir fortan die komplette Serie auf dem Rechner.

Nunja, heutigentags ist alles so schön bequem. Man muss nicht einmal mehr in die Stadt gehen, um sich ein neues Spiel im Fachmarkt zu gönnen. Nein, heutzutage tätigt man ratzfatz einen Einkauf auf Steam oder ersteht den Spielspaß günstig bei einem Reseller. Wenige Minuten nach Abwicklung des Kaufvorgangs kann man den neusten Knaller direkt zocken. (mehr …)